th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail LinkedIn Google-plus Facebook Whatsapp Flickr Youtube Instagram Pinterest Skype Vimeo Snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Landgewinnungsprojekt im Fürstentum Monaco

Ein Ökoviertel errichtet mit Ökotechnologien

Inmitten von zwei Unterwasser-Umweltschutzzonen, der Reserve von Larvotto und den Tombant des Spélugues, wird im Fürstentum Monaco ein 6 Hektar großes Stück Land aus dem Meer entstehen.

Das dem Umweltschutzgedanken sehr verbundene Fürstentum legt dabei selbstverständlich sehr großen Wert auf den Schutz der Biodiversität und dem Respekt vor der Natur.

Kurz gesagt, kein leichtes Unterfangen.

Das von vom Baukonzern Bouygues Travaux Publics geführte Konsortium hatte daher eine sehr umfangreiche Studie über die möglichen Auswirkungen dieses Landgewinnungsprojektes auf die Natur durchgeführt.

Unterwasserbauarbeiten im Einklang mit Umweltschutz

Bereits bei Beginn der Planung wurden innovative Umweltschutzmaßnahmen in das Projekt integriert. Bouygues berichtet von 518 m² Neptungräser, die versetzt wurden und sich nun zu Füssen des Damms von Fontvieille befinden. Des weiteren wurden 8 Felsblöcke mit roten Byssoid Lithophyllum-Algen versetzt.

Um bei den Unterwasseraushubarbeiten, die im April 2019 begonnen haben, nicht die Photosynthese durch zu viele Staubpartikel zu gefährden, werden die Unterwasserarbeiten abgeschirmt und die Felsbrocken abgesaugt. Da es dennoch zu Sedimentation kommt, werden die Bauarbeiten, wie Jean-Luc Nguyen, der Direktor der Unterwasserurbanisierung berichtet, zwischendurch regelmäßig unterbrochen, um die Korallen, die Neptungräser und die Felsen von den Sedimenten zu reinigen.

Das neue Stück Land, dessen Gesamtform sich den Meeresströmungen anpasst, wird mit Betonblöcken abgegrenzt, deren Außenwände gerippt sind, um eine natürliche Besiedlung mit Unterwasserpflanzen und -tieren zu fördern. Künstliche Riffe ergänzen den neuen Lebensraum für die Unterwasserflora und -fauna.

Lärmschutz ist ein weiteres Thema. Dieser soll nicht nur die Anrainer, sondern auch die Meeresbewohner schützen.

Ökoviertel mit erneuerbaren Energien

Das Fürstentum hat bereits in der Vergangenheit, vor allem in den 60er-Jahren, Land dem Meer abgerungen. Bei diesem Projekt wird aber der Ökogedanke überall im Mittelpunkt stehen.

Im neuen Ökoviertel wird der Autoverkehr unterbunden und die 110 Luxusappartements und 10 Luxusvillen sollen mit Meereswasser-Wärmepumpen geheizt und mit Energie aus 2.500 m² Photovoltaik-Panelen gespeist werden.