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Mongolei: Informationen zu Wirtschaft, Recht und Steuern sowie Reisen

Sie wollen in Mongolei erfolgreich sein? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen und Ansprechpersonen

Wirtschaftslage

Die globale Unsicherheit, eine hohe Inflation und die weiterhin geschlossenen Grenzen des wichtigsten Handelspartners China dämpfen die wirtschaftlichen Aussichten der Mongolei.

Nach einer starken wirtschaftlichen Erholung Anfang 2021 flaute der Aufwind in den letzten drei Quartalen aufgrund von Handelsunterbrechungen wieder ab. Das Wachstum war folglich enttäuschend und erreichte nach einem Rückgang von -4,6% im Jahr 2020 nur noch 1,4% im Jahr 2021. Für 2022 stehen die Aussichten auf Stagflation. Laut Prognose des IMF wird die mongolische Wirtschaft um bescheidene 2% wachsen, anstatt der im November 2021 prognostizierten 7%.

Die mongolische Wirtschaft ist nach wie vor stark vom Bergbau abhängig, der mit einem Anteil von knapp 24% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) die treibende Wirtschaftskraft des Landes bleibt.

Während der Privatkonsum im Vorjahr zurückging, konnten sich die Investitionen erholen. Zu Jahresbeginn 2022 gab es einen Durchbuch für das Milliardenprojekt einer Expansion der größten Kupfer- und Goldbergbaustätte im Süden des Landes, in Oyu Tolgoi. Die Regierung in Ulan Bator und der australisch-britische Bergbaukonzern Rio Tinto erzielten eine Einigung über das Vorhaben mit einem Umfang von USD 6,93 Milliarden.

Besondere Entwicklungen 

Als eines der ersten Länder hat die Mongolei im Jänner 2020 ihre Grenzen für Reisende aus Hochrisikoländern geschlossen, um den Import von Infektionen mit COVID-19 zu verhindern. In der Zwischenzeit wurde ein Großteil der Bevölkerung geimpft und seit Februar 2022 werden auch wieder internationale Reisende willkommen geheißen. Im Personenverkehr ist die Einreise über den internationalen Flughafen Chinggis Khaan möglich, außerdem ist die Landgrenze zu Russland passierbar. Eine Test- und Quarantänepflicht besteht nicht, es ist lediglich eine Gesundheitserklärung vorzulegen. Diese Regelung gilt unabhängig vom Impfstatus (Stand: Mai 2022).  

Im Sommer 2021 wurde Ex-Premier Ukhnaa Khurelsukh, der noch zu Jahresbeginn aufgrund eines Corona-Skandals zurücktreten musste, zum Präsidenten gewählt. Mit Khurelsukh stellt die MPP (Mongolian People’s Party) neben dem Premier und einer erdrückenden Mehrheit im Parlament auch erstmals seit zwölf Jahren wieder das Staatsoberhaupt.  

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich 

Österreichs Handel mit der Mongolei wird vom Projektgeschäft geprägt und unterliegt großen Schwankungen. Während die österreichischen Exporte in die Mongolei 2019 noch um 41% gestiegen sind, hat die Pandemie den bilateralen Warenaustausch schwer getroffen. Die österreichischen Ausfuhren sind 2020 um -17,5% zurückgegangen und im Jahr 2021 um weitere -6,1% auf EUR 23 Millionen. Wichtigste österreichische Exportprodukte sind Kraftfahrzeuge und Motorräder (v.a. PKW), pharmazeutische Erzeugnisse und Waren aus Eisen oder Stahl. 

Die Importe aus der Mongolei, die 2020 durch die Pandemie stark (-52,5%) eingebrochen sind, konnten sich im letzten Jahr erholen und ein kräftiges Wachstum von 104,7% verzeichnen.

Den größten Zuwachs gab es bei Einfuhren von Erzen, Schlacken und Aschen um +7113,4%, aber auch Waren tierischen Ursprungs (v.a. Därme) stiegen um 40%.

Insgesamt hat sich das Handelsvolumen mit der Mongolei im Vergleich zum Vorjahr von EUR 27,4 Mio. auf EUR 29 Mio. erhöht. 

Das Softloan-Abkommen zwischen Österreich und der Mongolei ist 2022 um zwei weitere Jahre verlängert worden. 

Für weitere Informationen zum mongolischen Markt sowie Geschäftsmöglichkeiten für österreichische Unternehmen ist das AußenwirtschaftsCenter Peking gerne für Sie da: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus der Mongolei.

Einen Überblick über die wichtigsten Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Mongolei der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik.

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Peking für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Recht und Steuern in der Mongolei

Das Team des AußenwirtschaftsCenter Peking hat ein breites Fachwissen und Erfahrung bei lokalen Rechts- und Steuerfragen, das Ihnen für eine juristische und steuerliche Erstberatung gerne zur Verfügung steht. Sollte Ihre Anfrage einer rechtsanwaltlichen Expertise bedürfen, haben wir ein großes Netzwerk an deutsch- und landessprachigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Österreich hat mit zahlreichen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen. Diese regeln, welchem Staat das Besteuerungsrecht gegenüber einem Unternehmen zukommt, womit eine doppelte Besteuerung bei grenzüberschreitenden Aktivitäten verhindert wird.

Das Bundesministerium für Finanzen stellt weitere wichtige Informationen sowie eine Liste aller österreichischen Doppelbesteuerungsabkommen zur Verfügung.

In die Mongolei reisen

Wussten Sie, dass in der Mongolei Gastgeschenke nicht schon zur Begrüßung, sondern erst zum Abschied überreicht werden? Das AußenwirtschaftsCenter Peking kennt die Mongolei und die mongolische Bevölkerung richtig gut. Wir teilen unser Wissen gerne mit Ihnen und geben Ihnen Tipps zur Anreise, Hotels, Restaurants und den wichtigsten Dos and Don‘ts im Geschäftsverkehr.

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