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Mosambik: Branchenprofil Bau- und Infrastruktur

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Mosambiks Wirtschaft konnte sich auch im Jahr 2014 mit einem Wirtschaftswachstum von 7,5 % halten, im Vergleich zu 7,4 % im Jahr 2013. Gegen Ende des Jahres 2015 haben jedoch der Verfall der lokalen Währung und der dadurch resultierende Abbau von Fremdwährungsreserven dem weiteren Wirtschaftswachstum große Steine in den Weg gelegt, dieses lag 2015 bei nur noch 7 %. Ausländische Direktinvestitionen (FDI), die Hauptquelle des Wachstums, gehen langsam zurück nach einem Rekordhoch im Jahr 2013 mit USD 4,2 Milliarden (22 % des BIP).

Konkurrenzsituation

Im Bausektor arbeiten ca. 270 Firmen verschiedener Größenordnung. Jedoch sind nur die Namen weniger großer Baufirmen auf den Schildern der Großprojekte in Mosambik bzw. in Maputo sichtbar. Zum wiederholten Male ist die Firma MOTA-Engil Eng. Marktführer mit einem Gewinn von MZN 609 Millionen, gefolgt von Norberto Odebrecht SA mit MZN 549 Millionen. Die größte Herausforderung bleibt die Stärkung der Kapazitäten der lokalen Firmen, damit diese eine größere Rolle in großangelegten, öffentlichen Bauverträgen spielen können.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Bei Projekten deren Gesamtkosten MZN 3,5 Millionen übersteigen muss eine Baufirma 1,5 % Premium als Versicherung zahlen. Aus diesem Grund nehmen nur ca. 5 % der 270 mosambikanischen Baufirmen an Ausschreibungen teil, da diese hohen Finanzierungskosten mit sich bringen.

Neben der Verbesserung des Angebotes im Finanzierungsbereich, sind künftig Projekte im Bereich flexibler Wohnbaukreditinstrumente für Niedrigverdiener wichtig, sowie innovative Wohnlösungen für ärmere Bevölkerungsschichten. Es gibt ein große Nachfrage und großes Potenzial im Bereich Mikrofinanzierung, da es schon bestehende Mikrofinanzinstitute gibt. Eine akzeptierte Variante ist der Eigenbau sowie das Angebot des FFH hier Startpakete zu vergeben.

Chancen für österreichische Unternehmen

Das österreichische Know-how liegt klar im Bereich der Maschinen und Technologie für den Bausektor. Diese Bereiche werden für österreichische Unternehmen langfristig am interessant bleiben und auch weiterhin die größten Marktchancen bereitstellen.

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