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Mosambik: Branchenprofil Lebensmittelverarbeitende Industrie

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt ca. 23,8 %. Die Wachstumsraten sind seit dem Ende des Bürgerkrieges 1992 im Durchschnitt um 8 % gewachsen. Die Landwirtschaftsexporte sind dementsprechend wichtig, vor allem gehen Zucker, Mais, Bananen, Mangos, Chillischoten und Sesam ins Ausland. Zwischen 2008 und 2013 sind die landwirtschaftlichen Exporte zum Beispiel um 60 % gestiegen, trotz des Booms der natürlichen Ressourcen wie Kohle und Gas. 92 % der Produktion sind dennoch im Süden des Landes angesiedelt, aufgrund der Nähe zur südafrikanischen Grenze und der besseren Infrastruktur.

Konkurrenzsituation

Die Konkurrenz ist hauptsächlich südafrikanisch, da Mosambik noch nicht lebensmittelautark ist und in vielen Produktgruppen auf Importe angewiesen ist. Ebenso besitzen südafrikanische Händler, Produzenten und Unternehmer das nötige Know-How, um großflächig landwirtschaftliche kommerzielle Aktivitäten auszuführen.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Für Maschinen mit landwirtschaftlichem Nutzen gibt es subventionierte Importtarife und –zölle, die nicht den gängigen Zöllen entsprechen. Traktoren unterliegen einem 5 % Zoll ad valorem, Bewässerungsmaschinen ebenfalls. Ersatzteile werden mit 7,5 % Zoll aufgewertet und 17 % Mehrwertsteuer. Traktoren, die zum Weiterverkauf bestimmt sind, können gratis importiert werden, da diese vor allem an Regierungsbehörden und Institutionen weiterverkauft werden, die zollfrei importieren. 

Zwischen 2013 und 2017 benötigt Mosambik laut dem Ministerium für Landwirtschaft und Nahrungssicherheit USD 3,1 Mrd. an Investitionen, damit es nahrungsmittelautark zu werden. Hierfür fehlt es allerdings an Investoren, an den benötigten Produktivitätssteigerungen und Privatsektor-Initiativen, die ausreichend finanziert sind und nachhaltig wirken.

Chancen für österreichische Unternehmen

Im Bereich der neuen und modernen Technologien besteht Interesse an der österreichischen Expertise. Die Chancen befinden sich in der Diversifizierung des lokalen Marktes bzw. der Rohstoffsicherung für die Lebensmittelindustrie in Österreich und regional – d.h. Gemüse- und Fruchtsorten, die vor Ort verarbeitet werden und anschließend exportiert werden könnten, gleichzeitig aber auch die Lieferung von spezialisierten Geräten und Maschinen.

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