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Nachhaltige Mode braucht gutes Design

Umweltbewusste Kleidung in Schweden

Die schwedische Textilbranche geht von einer linearen Produktion über zu einer Kreislaufproduktion. Materialien werden nach Gebrauch nicht weggeworfen, sondern systematisch recycelt oder anderweitig verwendet. Ein zentraler Player ist dabei die Universität KTH in Stockholm: eine der der führenden technischen und ingenieurwissenschaftlichen Universitäten Europas und ein wichtiges Zentrum für Talente und Innovationen.

Die KTH als Treibkraft von Innovationen

Derzeit werden mehrere neue Geschäftsmodelle im Bereich der nachhaltigen Mode erprobt. So wird Kleidung durch moderne Technologien in einen neuen, biologisch abbaubaren Rohstoff umgewandelt, geliehen statt gekauft oder durch spezielles Reinigungspulver in einen neuwertigen Zustand gewaschen. Ein Sprungbrett für viele Unternehmer ist die Abteilung „KTH Innovation“. Seit dem Start im Jahr 2007 hat die KTH fast 3.000 Ideen in ihrem Reifeprozess unterstützt. Dabei sind umgerechnet 24 Millionen Euro an Fördergeldern geflossen. Außerdem hat die Innovationsplattform StudentInnen und ForscherInnen bei rund 600 Patentanmeldungen unterstützt und bei der Gründung von 250 Unternehmen geholfen.

Neue Technologien und Unternehmenskonzepte

Nachhaltige Mode
© Tina Stafrén/imagebank.sweden.se Sustainable fashion

Durch das Projekt „Sustainable Fashion Challenge“ werden an der KTH neue Technologien entwickelt, welche die Modeindustrie in eine nachhaltige Richtung lenken sollen. Mithilfe des Instituts wurden in diesem Bereich bereits mehrere erfolgreiche Start-ups gegründet, darunter Ellure, Renewcell, Hack your closet und Reselo. Dabei wird eng mit regionalen als auch internationalen Partnern zusammengearbeitet.

Aber auch größere Bekleidungskonzerne treiben den Wandel voran. So hat sich der schwedische Moderiese H&M das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 nur noch recycelte oder nachhaltige Materialien zu verwenden.

Chancen für den Markt

Die wirtschaftliche Umorientierung zur Kreislaufproduktion ist auf das fortlaufend wachsende Umweltbewusstsein der Gesellschaft zurückzuführen. Umsätze der „Fast-Fashion-Retailer“ steigen zwar weiter an, aber auf langfristige Sicht geht der Trend hin zur nachhaltigen Mode. Jetzt ist eine gute Gelegenheit, dem Beispiel Schweden zu folgen und rechtzeitig in den Markt einzusteigen.

Das AußenwirtschaftsCenter Stockholm (E stockholm@wko.at) steht Ihnen bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung. 

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