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Nahrungsmittel/Softdrinks: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Hoffnungsmärkte Asien, der Nahe Osten und in Zukunft Afrika 

Struktur der Lebensmittelwirtschaft

Beim Export von Lebensmitteln und Getränken sind die Herausforderungen der Branche zu beachten. Die klassischen Absatzmärkte für die Lebensmittelproduktion, Europa und USA, sind gesättigt und unterliegen einem starken internationalen Wettbewerb. Daher zählen Asien, der Nahe Osten und künftig auch Afrika zu den Hoffnungsmärkten für die exportierende Lebensmittelindustrie.

Weltweit ist eine starke Konzentration des Lebensmitteleinzelhandels festzustellen, was zu einem großen Preis- und Kostendruck für die Produzenten führt. Wir beobachten auch einen verstärkten Protektionismus vieler Absatzmärkte. Fehlende Freihandelsabkommen erschweren allen Produzenten den Marktzutritt. Um die Wertschöpfung im jeweiligen Land zu behalten, werden Kooperationen (Joint Ventures oder Niederlassungen) gefordert.

Ein weiterer wichtiger Kostenpunkt für exportierende Unternehmen der Lebensmittelbrache sind Aufwendungen für Marketing und Bewerbung als Unterstützung für die Vertriebspartner im Exportland. Außerdem sind interkulturelle Unterschiede wichtig, angefangen vom Geschmack über Verpackung und Produktsicherheit bis hin zur Geschäftsgebahrung.

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Zukunft der Nahrungsmittel- und Getränkebranche

Die internationale Entwicklung wird von einem vielfältigen Konsumentenverhalten bestimmt. Die Absatzchancen für die Unternehmen der exportierenden österreichischen Lebensmittelwirtschaft sind zahlreich und umfassen neben Bio-Lebensmitteln auch Wellness-Produkte, veredelte Produkte, Functional Food, Produkte bei Unverträglichkeiten und Halal-Produkte. Außerdem werden künftig zunehmend Fair-Trade-Produkte und Handelsmarken nachgefragt.

Chancen bestehen bei Nischenprodukten und nicht bei Massenware. Produktspezialitäten werden verstärkt nachgefragt. Qualität darf hier etwas kosten, obwohl der internationale Handel die Preise drückt. Hoffnungsmärkte sind Asien, besonders China, Japan, Korea, Taiwan, die Länder Südostasiens und Australien. Gerade in China gibt es eine breite Mittelschicht, die europäischen Produkten gegenüber aufgeschlossen ist und ihnen wegen der Produktsicherheit einen hohen Stellenwert einräumt. Japan ist aufgrund der qualitätsbewussten Mittelschicht und der kaufkräftigen Pensionisten als Absatzmarkt sehr interessant.

Verstärktes Augenmerk sollte auch auf neue Absatzmöglichkeiten in den Bereichen Catering für Flug, Bahn und Schifffahrt und auf die Belieferung von Duty Free Shops gelegt werden. Natürlich ist auch die Belieferung der internationalen gehobenen Hotelgastronomie bzw. von Sterne-Restaurants zu berücksichtigen. Die Trendstädte sind hier Dubai, Hongkong, Singapur, Shanghai, Tokio, Bangkok, New York und London.

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Generelle Trends in der Nahrungsmittel- und Getränkebranche sind auch für international orientierte österreichische Anbieter wichtig. Ein Trend geht zu gesünderer Ernährung. Viele Konsumenten essen weniger Fleisch, ernähren sich vegetarisch oder bevorzugen vegane Produkte. Auch wird mehr Wert auf fettärmere Ernährung gelegt, es werden weniger Süßigkeiten und mehr Bio-Lebensmittel nachgefragt. Ein weiterer Trend ist der Außer-Haus-Verzehr. Der Markt für Convenience-Produkte wird größer, da es eine Zunahme von Single-Haushalten gibt. Auch das schnelle Essen am Arbeitsplatz wird wichtiger. Zu beobachten ist, dass Pizza, Pasta und die Ethno-Küche teilweise die österreichische Küche ersetzen. Die Sehnsucht nach Genuss und gutem Gewissen eröffnet im Export neue Marktchancen. Die Trends im Lebensmitteleinzelhandel: Der Anteil der Discounter nimmt zu, das Preisniveau dämpft die Umsätze, der Trend zu Eigenmarken (Privat Label) setzt sich stetig fort. Auch ein steigendes Preisbewusstsein der Konsumenten bleibt wichtig.

Die Absatzchancen für die österreichische Lebensmittelwirtschaft im Ausland sind vielseitig und umfassen neben Bio-Lebensmitteln auch Wellness-Produkte, veredelte Produkte, Functional Food, Produkte gegen Unverträglichkeiten und Halal-Produkte. Außerdem werden Fair-Trade-Produkte und Handelsmarken künftig immer wichtiger. Ein weiterer Trend: Der Online-Handel nimmt auch in der Lebensmittel- und Getränkebranche zu.

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, kann Steine schmelzen. Das funktioniert mit der Sonne und einem Parabolspiegel – aber auch im Auslandsgeschäft. Wer sich dort viel vornimmt, nützt die «All-inclusive-Angebote» von mehr als 200 Branchenfokusprogrammen.

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