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Neues 450-Mio.-Euro-Großprojekt in Dänemark

Tunnelbau unter dem Kopenhagener Nordhafen

Während der lange erwartete, neue dänische Infrastrukturplan noch auf sich warten lässt, wird im Infrastrukturbereich bereits ein weiteres Großprojekt gestartet. Ein 1,4 km langer Tunnel unter dem Hafenbecken soll in Zukunft das Kopenhagener Stadtentwicklungsgebiet „Nordhavn“ verkehrstechnisch besser an das Stadtgebiet anbinden. Der vierspurige Tunnel bildet eine Verlängerung des Nordhavnsvej Tunnels auf der Ostseite von Strandvænget im Stadtteil Østerbro, unter dem Svanemølle-Hafen und weiter zur Verlängerung der Kattegat-Straße im Stadtteil Nordhavn. 8.200 Kraftfahrzeuge täglich, sollen ab 2027 über den neuerrichteten Tunnel den rasant wachsenden Stadtteil Nordhafen und darüber hinaus einen Containerhafen und die Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe frequentieren.

Das dänische Strassenbehörde „Vejdirektoratet“, die dem Transportministerium untersteht, ist Bauherr des Projektes. Nach der Errichtung des Tunnels wird er an die Stadt Kopenhagen übergeben. Das Projekt wird vom Projektentwicklungsunternehmen By&Havn I/S finanziert, das außerdem für die Stadtentwicklung des Stadtteils Nordhavn und die Entwicklung des künstlich angelegten Stadtteils Lynetteholmen verantwortlich zeichnet. 

Mehr zum Projekt und dessen Status finden Sie auf der Webseite der dänischen Straßenbaubehörde. Das international tätige Ingenieurbüro Rambøll Danmark A/S ist Hauptratgeber für das Tunnelprojekt.

Interessantes am Rande: Der Bauherr steht vor teilweise unkonventionellen Aufgaben. Für den Bau des Tunnels muss unter anderem ein bestehender Yachthafen mit insgesamt 1.500 festanliegenden Yachten für die Bauzeit zur Hälfte geräumt werden. Dafür wird ein eigener „Ersatz Yachthafen“ errichtet. 

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