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Niederlande: Höchstgerichtliches Urteil betreffend Stickstoffemissionen bringt Landwirte zum Umdenken

Notwendige Reduktion der Viehbestände

Viele Landwirte sind sich nicht sicher, ob ihr Betrieb nach dem Urteil betreffend die Stickstoffemissionen im Agrarsektor fortbestehen kann. Vier von Zehn Landwirten, laut einer Umfrage mit mehr als 6000 Lesern des Landwirtschaftsmagazins Nieuwe Oogst, wollen die Schließung, wenn sie dafür eine gute Kompensationszahlung erhalten.

Das oberste Gericht hat in seinem Urteil entschieden, dass die derzeitigen Methoden zur Bekämpfung von Stickstoffemissionen, wie Ammoniak oder Lachgas, nicht weit genug reichen. Vor allem Schweinezüchter sind davon betroffen. Im Laufe der nächsten Tage soll von der Regierung eine Empfehlung zur Bewältigung dieses Stickstoffproblems veröffentlicht werden.

Laut der Stellungnahme der liberaldemokratische Partei D66 kann die niederländische Stickstoffkrise durch die Halbierung der Viehbestände gelöst werden. Eine Reduktion der Hühnerbestände um 50 Millionen und die Schweinebestände um 6 Millionen reicht für eine Senkung aus. Dadurch könnte der Wohnungsbau wieder angekurbelt werden.