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No-Deal-Brexit-ABC: Beschäftigung & britische Limited

Das müssen Sie im Fall eines Brexits ohne Austrittsabkommen wissen

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© WKÖ/DMC

Beschäftigung

Das Brexit-Begleitgesetz stellt sicher, dass Briten, die in Österreich beschäftigt sind oder waren, bis zum Erhalt eines Aufenthaltstitels unbeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Solange kann also weiterhin in Österreich gearbeitet werden. Danach behalten Briten den unbeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt auf Basis des Aufenthaltstitels.

EU-Bürger behalten unbeschränkten Zugang zum britischen Arbeitsmarkt auf Basis der Aufenthaltstitel settled status oder pre-settled status. EU Bürger, die neu ins Vereinigte Königreich ziehen, können in den ersten drei Monate ohne Visum arbeiten. Danach haben sie Zugang zum Arbeitsmarkt über den befristeten Aufenthaltstitel temporary leave to remain.

British Limited 

Nach britischem Recht gegründete „private limited companies“, die ihren Verwaltungssitz in Österreich, den formalen Satzungssitz aber im Vereinigten Königreich haben, behalten trotz Austritts ihre Rechtsgrundlage. Gemäß Brexit-Begleitgesetz bleiben die British Limited befristet bis Ende 2020 als Rechtsform in Österreich anerkannt. Bis dahin sollten Maßnahmen ergriffen werden, um Nachteile durch den Brexit zu vermeiden. So könnten diese Gesellschaften den Betrieb in eine inländische GmbH oder AG einbringen. Auch eine grenzüberschreitende Verschmelzung auf eine österreichische Kapitalgesellschaft oder eine nach der EuGH-Judikatur zuzulassende grenzüberschreitende Verlegung des Satzungssitzes ist möglich. Fest steht: Alle Varianten sind mit Kosten und Zeitaufwand verbunden.