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No-Deal-Brexit-ABC: Chemikalien & CE‑Kennzeichnung

Das müssen Sie im Fall eines Brexits ohne Austrittsabkommen wissen

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© WKÖ/DMC

Chemikalien

Bestehende Registrierungen, Zulassungen bzw. Genehmigungen chemischer Stoffe und Produkte von britischen Unternehmen verlieren ab dem Austritt ihre Gültigkeit und sind in der EU nicht mehr verkehrsfähig. Österreichische Importeure, die Chemikalien aus dem Vereinigten Königreich importieren, müssen diese bei der Europäischen Chemikalienagentur ECHA registrieren lassen. Wer Chemikalien in das Vereinte Königreich exportiert, muss die PIC-Verordnung der EU beachten, die die Ein- und Ausfuhr bestimmter gefährlicher Chemikalien regelt. Eine befristete Ausnahme gibt es für Ausfuhren unmittelbar nach dem Brexit: Unternehmen, die ihre Ausfuhren vor dem Austritt anmelden, können noch innerhalb von 35 Tagen nach dem ungeregelten Austritt Produkte in das Vereinigte Königreich exportieren.

CE-Kennzeichnung

Britische benannte Prüfstellen verlieren mit dem Austritt ihre Anerkennung in der EU und können keine CE-Bewertungen auf Grundlage von Unionsrecht mehr durchführen. Für Produkte, für die eine benannte Prüfstelle vorgeschrieben ist (z.B. Medizinprodukte), muss dann eine Prüfstelle in der EU-27 in Anspruch genommen werden. Soweit britische benannte Stellen nicht rechtzeitig alle Bescheinigungen ihren Pendants in der EU-27 übertragen können, sollten Hersteller die Übertragung der Bescheinigung selbst in die Hand nehmen. Sonst kann das Produkt im EU-Binnenmarkt prinzipiell nicht mehr in Verkehr gebracht werden.