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Norwegen. Revolution in der Kleidungsbranche 

Vom Klimasünder zur Nachhaltigkeit

Was wäre, wenn Sie Ihren eigenen Kleidungsverbrauch um bis zu 90 % senken könnten und trotzdem stilvolle und abwechslungsreiche Kleidungsstücke in Ihrem Kleiderschrank haben?

Genau dafür arbeiten Gründerin Sigrun Syverud und ihr Team bei Fjong in Oslo. Das Konzept von Fjong besteht darin, dass man Kleidung für besondere Anlässe mieten oder ein Abonnement für Alltagskleidung abschliessen kann, mit dem man Abwechslung in den Kleiderschrank bekommt. Für diese Idee wurde Sigrun Syverud bereits 2019 von Innovation Norway zur Unternehmerin des Jahres gekürt. Denn obwohl Fjong wie ein Bekleidungsunternehmen klingt, ist es in Wirklichkeit ein Technologieunternehmen. Die Daten, auf denen sie sitzen, und der Umgang mit ihnen können dafür sorgen, dass das Unternehmen nicht nur in Norwegen, sondern auch international so richtig durchstartet.

Jeanshose, Damen Stiefeletten, weißer Pullover und Teeschale
© Heather Ford on Unsplash Neuer Trend - Kleidung mieten und vermieten

Fjong hat 20 Mitarbeiter, eine eigene Plattform, Warteliste für Dienstleistungen, und 83 % der Investoren sind Frauen. Fjong.co ist eine in Norwegen entwickelte digitale Plattform, die bereits sehr gefragt ist. Fjong ist eine Art "Kleider-Airbnb"; ein Ort, an dem man Kleidung mieten oder vermieten können.

Die Textilindustrie gilt als eine der umweltschädlichsten der Welt. In Norwegen verfügt jeder durchschnittlich über ca. 80 Kilo Kleidung. Laut des norwegischen Verbraucherrates wird fast doppelt so viel Kleidung weggeworfen wie noch noch vor 15 Jahren. Das Weltwirtschaftsforum verlautete zudem, dass es wahrscheinlich sei, dass die Verbraucher die Bekleidungs- wie die Pelzindustrie zu Veränderungen zwingen würden und dass das Mieten teurer Kleidung ein zukünftiger Trend sein könne.

Die Idee hatte Sigrun Syverud 2016, als sie in der Finanzbranche arbeitete. Die Kleiderordnung war formell mit ziemlich teuren Outfits. Gleichzeitig war es nicht üblich, daselbe Kleidungsstück zu oft zu tragen. Das und ein paar andere Gedanken waren die Grundlage für die Gründung von Fjong.

Bevor offiziell damit begonnen wurde, verzeichnete Sigrun Syverud bereits mehrere hundert Interessierte auf ihrer Warteliste.

Fjong.co ist eine Sharing-Plattform. Obwohl die Seiten einem Online-Shop ähneln, funktioniert eine Online-Shop-Lösung nicht als Plattform für Fjong. Das Interesse ist so groß, dass Fjong.co plant, die Plattformlösung als eigenständiges Unternehmen auszugliedern.

Für die Zukunft ist geplant, zunächst nach Schweden zu expandieren und dann vielleicht ein Büro in Deutschland zu etablieren, um Fjong in ganz Europa anzubieten.

Für weiterführende Informationen zum Thema kontaktieren Sie bitte unser Außenwirtschaftsbüro in Oslo.

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