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Norwegen federführend bei bahnbrechendem europäischen Klimaprojekt

Fortum Oslo Varme investiert in eine CO2-Abscheideanlage

Fortum Oslo Varme investiert in eine CO2-Abscheideanlage mit dem Ziel, das erste Unternehmen
in Norwegen zu sein, dass durch innovative Aufbereitungstechnik bei der Müllverbrennung die Emissionen stark reduziert. Das Müllaufbereitungswerk in Klemetsrud in Oslo steht vor großen Investitionen in die Aufbereitungstechnik und ist Teil einer EU-Studie, die für die Erreichung der Klimaziele wichtig sein wird. Das Werk in Klemetsrud ist der größte Verursacher von CO2-Emissionen in der Gemeinde Oslo.

Mit der Abspaltung von CO2 sollen die Treibhausgase um 90 % gesenkt werden.

Fortum Oslo Varme ist im gemeinsamen Besitz des finnischen Energieunternehmens Fortum und der Stadt Oslo. Fortum ist ein führendes Unternehmen für saubere Energie, das seinen Kunden Strom, Wärme und Kälte sowie intelligente Lösungen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz bietet. Zudem ist Fortum mit rund 2,4 Millionen Kunden in Finnland, Norwegen und Schweden das größte Stromhandelsunter-nehmen in Skandinavien. In Norwegen sind Fortum, Hafslund Strøm, NorgesEnergi und Hallingkraft Teil des Unternehmens. Zu deren norwegischen Stromkunden zählen sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen.

Die Stadt Oslo hat ehrgeizige Klimaziele und benötigt die CO2-Abscheidung im Müllaufbereitungswerk, um ihr Ziel zu erreichen. Das CO2-Abscheidungsprojekt ist auch stark in Fortums Strategie zum Aufbau einer saubereren Welt verwurzelt. Die Waste-to-Energy-Anlage (WtE) von Fortum Oslo Varme in Oslo behandelt hauptsächlich Restmüll aus Haushalten, aber auch aus Industrie und Unternehmen. Als Teil von Longship kann sie als eine der ersten Anlagen weltweit erhebliche Mengen CO2 aus dem Kohlenstoffkreislauf entfernen.

Die Tatsache, dass für den Staatshaushalt 2021 die weitere Finanzierung des CCS-Projektes angekündigt wurde, gebe den Eigentümern von Fortum Oslo Heat ein klares Signal, dass sie in CCS investieren wollen, sagt Liv Monica Stubholt, Vorsitzende von Fortum Oslo Varme. Mit einer staatlichen Investitions-entscheidung könne die Kohlenstoffabscheidungsanlage 2024 in Betrieb genommen werden. Das in der Anlage freigesetzte flüssiges CO2 soll dann vom Hafen Oslo an das Transport- und Speicherprojekt Northern Lights geliefert werden.

Mit dem in Norwegen derzeit realisierten Demonstrationsprojekt sollen Industrieunternehmen in ganz Europa angeregt werden, das in Verarbeitungsprozessen anfallende CO2 abzuscheiden und zur Speicherung nach Norwegen zu transportieren. Der dänische Klimarat hat CCS kürzlich nachdrücklich als Lösung für Dänemark zur Reduzierung der Treibhausgase in den nächsten zehn Jahren unterstützt. Beide Energierückgewinnungsanlagen in Kopenhagen führen derzeit Studien zur Kohlenstoffabscheidung durch. Das Schwesterunternehmen von Fortum Oslo Varme in Stockholm, Stockholm Exergi, ist mit seinem BIO-CCS-Projekt bereits weit fortgeschritten. Einen guten Blick über dieses spannende Projekt bietet das englischsprachige Factsheet, das Fortum Oslo Varme auf deren Webseite zur Verfügung stellt.

Für weiterführende Informationen zum Thema kontaktieren Sie bitte unser Außenwirtschaftsbüro in Oslo.

Halle mit 3 Schornsteinen
© Fortum Norway Müllaufbereitungsanlage Klemetsrud, Oslo

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