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Norwegen: Branchenprofil Bau und Infrastruktur

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Die Bauwirtschaft ist mit einem Umsatz 2015 von rd. EUR 44 Mrd. eine der wichtigsten Wirtschaftszweige in Norwegen und die nächstgrößte Branche nach Öl und Gas. Steigende Investitionen in öffentliche Gebäude werden in den nächsten Jahren erwartet. Auch im Wohnungsbau besteht beträchtlicher Aufholbedarf, es leben mittlerweile mehr als 80 % der Bevölkerung in urbanen Gegenden. Gebäude wurden aufgrund vergleichsweise günstiger Energiepreise oft nicht auf hohe Energieeffizienz ausgerichtet. Massive Infrastrukturinvestitionen der öffentlichen Hand beleben den Markt zusätzlich. 

Konkurrenzsituation

Die Baubranche umfasste Ende 2015 insgesamt etwa 55.000 Unternehmen. Die größten Akteure haben außerordentliche Marktmacht und sind fast durchwegs sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau tätig. Unternehmen aus dem Ausland sind am Markt aktiv - jedoch häufig als Subunternehmer oder Partner für Bauprojekte der Marktführer, z.B. für Montagearbeiten. 

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Wie die meisten Sektoren in Norwegen wird auch die Bauwirtschaft von vielen Gesetzen und Vorschriften geregelt. Durch die EFTA- bzw. in Folge die EWR-Mitgliedschaft wurde Norwegens Wirtschaft weitgehend mit der EU harmonisiert.  

Einer der Trends der letzten Jahre war eine Zunahme von großen (öffentlich finanzierten) Infrastrukturprojekten und dieser Trend wird auch in den nächsten Jahren anhalten. Beim Wohnbau ist in letzter Zeit ein starkes Wachstum zu verzeichnen. Die Modernisierung des öffentlichen Sektors schreitet in Norwegen permanent voran und wird durch Veränderungen der Rahmenbedingungen forciert. 

Chancen für österreichische Unternehmen

Weiterhin besteht auch der Trend zum Bau von Passivhäusern, der in Norwegen etwas später als in Deutschland oder Österreich eingesetzt hat. Das Interesse daran ist jedoch in jedem Fall vorhanden, wenngleich das Potenzial für die kommenden Jahre noch als Nischenmarkt einzuschätzen ist. Aufgrund der anhaltend hohen Auftragslage und Bautätigkeit der öffentlichen Hand, der zahlreichen Wohnbauprojekten und der Investitionen im Energiesektor ergeben sich ebenfalls Chancen für österreichische Unternehmen. 

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