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Portugal: Branchenprofil Nahrungsmittel und Getränke

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Historisch bedingt ist das ehemalige Seefahrer- und Entdeckerland Portugal eher eine Importnation: ca. 14 % aller Einfuhren machen Nahrungsmittel und Getränke aus, wohingegen nur knapp 10 % der Gesamtexporte Portugals auf diese Produktgruppe gehen. Auch 2015 haben die Importe an Lebensmitteln und Getränken (8,1 Mrd. EUR) die Exporte (5,3 Mrd. EUR) wieder deutlich überstiegen. Allerdings hat sich die defizitäre Handelsbilanz in diesem Bereich im Vergleich zu 2011 um 153 % verbessert. 

Allgemein sind Portugiesen sehr preissensibel. Das führt auch dazu, dass die Lebensmittel-Einzelhandelsketten während des ganzen Jahres über Sonderangebote anbieten. Zu erkennen ist ebenso, dass Portugiesen nun auch häufiger zu Convenience- und Bio-Produkten greifen, diese Produkte dürfen jedoch nicht überteuert sein. 

Konkurrenzsituation

Der Lebensmittel-Einzelhandel (LEH) ist extrem konzentriert. Es dominieren zwei große Gruppen: Sonae MC sowie Jerónimo Martins, die landesweit vertreten sind. Sie machen gemeinsam über 55 % des portugiesischen LEH aus. Spanien (47,2 %) ist im Lebensmittelbereich das wichtigste Lieferland Portugals. Wer danach folgt lesen Sie im Branchenprofil. 

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Die Vornahme aller notwendigen Schritte für den Import nach Portugal obliegt grundsätzlich dem für den Vertrieb in Portugal Verantwortlichen (Generalimporteur, Einzelhandelskette, etc.). Der österreichische Exporteur muss sich um keine Anmeldungen oder Registrierungen kümmern. 

Das Vertrauen der portugiesischen Konsumenten zu Eigenmarken ist in den letzten Jahren immer mehr gestiegen. Private Labels verzeichnen bereits ca. 35 % Umsatzanteil am portugiesischen LEH. Aufgrund der Preissensibilität weiter an Boden gewinnen werden. Auch Convenience-Produkte werden vermehrt gekauft. Informieren Sie sich im Branchenprofil, welche Trends in Portugal noch zu erkennen sind. 

Chancen für österreichische Unternehmen

Da die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln starke Zuwachsraten hat, die portugiesische Produktion den Bedarf aber nicht decken kann, gibt es für das „Bioland“ Österreich durchaus Potenzial. Auch Produkte, die dem allgemeinen Gesundheitstrend entsprechen, haben es leichter, das Interesse beim portugiesischen Kunden zu wecken. Der Bereich Private Label ist ebenso eine reale Chance für österreichische Produzenten von Handelsmarken. Was noch?

 

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Nahrungsmittel und Getränke?

Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Lissabon!