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Rumänien: Branchenprofil Automotive

Exportwissen, Marktchancen und Trends 

Branche und Marktsituation

Die Automobilbranche Rumäniens konnte in den letzten drei Jahren ihre Position sowohl am rumänischen als auch am europäischen Markt weiter festigen und den positiven internationalen Entwicklungstrend fortsetzen. Mit ihren zwei Hauptherstellern Renault-Dacia und Ford und den über 600 Zulieferern hat die Branche 2016 einen geschätzten Marktwert von rund 22 Mrd. Euro erreicht, um ca. 10% mehr als im Jahr 2015 und gilt mit einem Anteil von rund 13% am BIP weiterhin als Hauptmotor der rumänischen Wirtschaft.

Konkurrenzsituation

Rumänien hat im Bereich Automotive besonders durch die Marke Dacia eine gute Position im europäischen Wettbewerb und bleibt auch weiterhin ein attraktiver Standort  für Hauptplayer der internationalen Automobilzulieferindustrie. In jenen Segmenten, die von diesen bereits besetzt sind, herrscht eine beachtenswerte Konkurrenz. Der rumänische Automobilsektor mit den zwei PKW-Herstellern sowie über 600 Zulieferer bleibt nach wie vor für Auslandsinvestitionen interessant und konkurriert mit den Nachbarländern Ungarn und Bulgarien.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Europäische Richtlinien sowie inländische Gesetze ermöglichen die Ansiedlung neuer Investitionen sowie die Weiterentwicklung bereits tätigen Unternehmen des Sektors. Große Wichtigkeit wird den Fördermaßnahmen für den Automotivesektor geschenkt. Durch das Gesetz zum Schutz des geistigen Eigentums am Arbeitsplatz wurden die Bedingungen für kreative und innovative Ingenieureleistungen auch im Automobilbereich geschaffen. Gesetzlich gefördert wird darüber hinaus die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit, was zur Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Marktteilnehmer führt.

Vom zweitgrößten Automobilproduzent Ford sind in den nächsten Jahren steigende Produktionszahlen sowohl bei der Herstellung von PKW als auch von Komponenten zu erwarten. Als mögliche Investitionsbereiche gelten: Schmieden von Motorteilen und Getrieben, geschweißte Einheiten, Motorenzubehör (Lichtmaschinen, Anlasser, Klimaanlagen), Sicherheitselektronik (ECU, ESP, ABS), Scheiben, Bremssysteme, Bordinstrumente, Navigationsgeräte, Stoßdämpfer, Leichtmetallräder, Motorgussteile, Lenksysteme, Tragfedern. Auch das Interesse für Rumänien als Standort für die Eröffnung von Forschungszentren im High Tech Bereich befindet sich im steigenden Trend.

Chancen für österreichische Unternehmen

Rumänien ist als attraktiver Standort für die österreichische Automobilzulieferindustrie und als großer Absatzmarkt in der Region anzusehen. Einerseits verfügt Rumänien mit Renault-Dacia über einen aufstrebenden, traditionsreichen Automobilproduzenten mit großer Anschaffungskapazität und andererseits ist zu erwarten, dass die Investition der Firma Ford zur Steigerung der Produktionskapazität und dadurch zum Wachstum der inländischen Produktion führt.

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