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Rumänien: Branchenprofil Mode und Textilien

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation 

Die rumänische Textil-, Bekleidungs- und Schuhindustrie repräsentiert mit einem Exportvolumen von über EUR 5,2 Mrd. im Jahr 2016 die zweitwichtigste Verarbeitungsindustrie Rumäniens. Die Kombination aus gut ausgebildeten rumänischen Arbeitskräften und dem niedrigen Lohnniveau trägt zur Beliebtheit Rumäniens als Produktionsstandort bei vielen namhaften, internationalen Modekonzernen bei. Hinzu kommt die räumliche Nähe zum europäischen Absatzmarkt sowie die lange Tradition der rumänischen Textilindustrie, wodurch sich Rumänien dank seiner qualitativ hochwertigen Produkte auch die Bezeichnung „Schneiderei Europas“ erarbeitet hat.  

Konkurrenzsituation 

Von den 300 stärksten Rumänischen Exporteuren sind 80 Unternehmen in der Textil-, Bekleidungs- und Schuhindustrie tätig. Anders als viele konkurrierende, textilproduzierende Länder in Südostasien muss Rumänien gute zwei Drittel der benötigten Rohmaterialien importieren. Da Wettbewerbsfähigkeit nicht über Innovationen, sondern meist nur durch niedrige Kosten erhalten werden kann, haben vor allem kleinere rumänische Betriebe mit veralteter Technik in den vergangenen Jahren ihre Produktion einstellen müssen. 

Gesetzliche und sonstige Rahmenbedingungen 

Die rumänischen Gesetzestexte zur Textil- und Bekleidungskennzeichung wurden mit jenen der EU harmonisiert. Informationen auf Etiketten müssen zumindest in der Amtssprache Rumänisch verfasst sein, andere Sprachen sind additiv zulässig. Die für die Überprüfung der Richtigkeit von Produktbeschriftungen zuständige Behörde ist das rumänische Konsumentenschutzamt ANPC. 

Vor allem in den kaufkraftstärkeren Ballungszentren, insbesondere in der Region um Bukarest, werden in den nächsten Jahren steigende Absätze bekannter internationaler Marken erwartet. Aber auch einzelne Nischenprodukte wie Biobekleidung oder Eigenmarken von Supermarktketten verzeichneten zuletzt wachsende Umsätze, wobei deren Anteil am Branchenumsatz gemessen gering ist. Internationalen Trends folgend wird darüber hinaus mit Absatzsteigerungen im Onlinevertrieb zu rechnen sein. 

Chancen für österreichische Unternehmen 

Speziell die einkommensstärkeren Regionen Rumäniens, allen voran die Hauptstadt Bukarest, die westlichen Regionen an der ungarischen Grenze sowie einige Städte in Siebenbürgen sind durchaus interessant für österreichische Unternehmen, die nach neuen Absatzmärkten suchen. Steigende Kaufkraft und ausgeprägtes Modebewusstsein verstärken die guten Voraussetzungen für den Vertrieb von als hochwertig wahrgenommenen, österreichischen Textilprodukten in Rumänien. Für einen erfolgreichen Markteintritt sind dabei gute Beziehungen zu bereits etablierten Importeuren und Distributoren oftmals wichtiger als der direkte Kontakt zu den Einzelhandelsketten. Die besten Chancen eröffnen sich dabei im Vertrieb von qualitativ hochwertigen Waren, da speziell das untere Preissegment zunehmend stark aus lokaler Eigenproduktion abgedeckt wird. 

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