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Schweiz: Branchenprofil Informations- und Kommunikationstechnologien

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Der Informations- und Kommunikationstechnologiesektor ist der fünftgrößte Wirtschaftssektor der Schweiz und entscheidend für die schweizerische Volkswirtschaft. Da die Schweizer Software-Industrie von der Wirtschaftsstatistik nicht als eine eigene Messeinheit erfasst wird, lassen sich absolute Zahlen nur schwer feststellen. Aber es gibt einige Hinweise, welche darauf schließen lassen, dass die Schweizer Software- Industrie jährlich Waren im Wert von über CHF 10 Mrd. produziert – ungefähr fünf Mal mehr als Schokoladenhersteller.   

Konkurrenzsituation

Die Schweiz hat zwar viele einheimische Softwarehersteller, der Markt wird aber von großen multinationalen Anbietern beherrscht. Gemäß einer Studie zum Schweizer Softwaremarkt nach Umsätzen mit Lizenzen und Wartungen von Pierre Audion Consultants (PAC) liegen unter den TOP 10 fünf Schweizer Firmen. Auch in der Schweiz gehen nicht nur die verkauften Desktop-PC, sondern auch die Laptops zurück, während Tablet PCs massiv zulegen.  

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Von der Einfuhrsteuer befreit sind Datenträger, auf denen geschäftliche oder private Informationen aufgezeichnet sind, die kostenlos ausgetauscht werden; ausgedruckte Listen, die einem Interessenten als Mitteilungsträger kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Wird kein Gegenstand körperlich über die Zollgrenze ins Inland verbracht, so fehlt das Steuerobjekt der Einfuhrsteuer und es wird keine Einfuhrsteuer erhoben. Die im Inland als steuerpflichtige Person eingetragene Firma hat die Einfuhr der Software zu deklarieren (Bezugssteuer). Privatpersonen müssen ihre Bezüge erst deklarieren, wenn die Bezüge in einem Kalenderjahr CHF 10.000.- übersteigen. In den meisten Fällen wird auf Hardware – unabhängig von Herkunft – kein Zolltarif erhoben. Wir empfehlen jedoch immer, die Zolltarifnummer im Zolltarifsystem vorab zu prüfen.  

Es stehen viele Themen im Mittelpunkt, die sich um die IT-Sicherheit drehen. Gemäß einer aktuellen Umfrage ist damit zu rechnen, dass folgende Themen in den nächsten Jahren dominieren werden.

Enterprise-Collaboration-Plattform – Diese Plattform für die Zusammenarbeit, den Informations- und Datenaustausch sowie für Projektmanagement werden voraussichtlich 85% der Unternehmen haben.

Identity und Access Management – Es geht um die Frage der Einbindung von Kunden in die digitale Prozessabwicklung. Ein Viertel der Befragten befindet sich in der Planungsphase.

Integration von Standards- und Individualsoftware – Daran wird permanent gearbeitet.

Prozessoptimierung im Big Data –Häufigstes Einsatzgebiet ist hier die Analyse von Risiken und Betrug.

Im Trendfokus liegt – Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) – dabei geht es um den automatischen Informationsaustausch zwischen Geräten. 

Chancen für österreichische Unternehmen

Wie in der Schweiz sind auch in der österreichischen ICT-Branche vorwiegend Kleinunternehmen tätig, die sich auf Nischensegmente spezialisieren. In der Schweiz sind besonders maßgeschneiderte Software-Lösungen gefragt, auf Grund des bedeutenden Finanz- und Dienstleistungssektors. Durch die Umwälzungen im Schweizer Finanzsektor ergeben sich auch weiterhin Chancen für österreichische Anbieter, da mit gesteigerten Auslagerungsraten gerechnet werden kann. Aber auch die hochentwickelte Schweizer Industrie benötigt innovative ICT-Produkte und Services, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu halten bzw. auszubauen.  

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