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Serbien: Branchenprofil Energiewirtschaft und Naturressourcen

Exportwissen, Marktchancen, Trends

Branche und Marktsituation

Serbien ist stark von Gas- und Erdölimporten abhängig. Die EU-Auflagen, bis 2020 27% der Versorgung aus erneuerbaren Energieträgern zu gewinnen, drängen die serbische Regierung zur Diversifizierung. Ein Schritt in die richtige Richtung ist das neue Energiepaket aus dem Jahr 2016, welches erstmals klare Rahmenbedingungen schafft. Vor allem die Potenziale in Wind- und Sonnenkraft, Wasserkraft, Biogas und Biomasse sind – in unterschiedlicher Ausprägung – noch nicht oder nur bedingt ausgenützt. 

Konkurrenzsituation

Im Windkraftbereich sind große Unternehmen wie Continental Wind Partners (USA), Electra Wind (Belgien), Fintel (Italien) und weitere auf dem Markt bereits vertreten. In der Wasserkraft und bei Biogasprojekten hat Österreich als Zulieferer die Nase vorn. Vor allem im Bereich der Biomasse schlummert noch großes Potenzial, vor allem in der nördlichen Provinz Vojvodina, der Kornkammer Serbiens. 

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Drei Verordnungen bilden die Grundlage des neuen Energiegesetzes in Serbien: die Verordnung für Fördertarife, das Power Purchase Agreement und die Status Verordnung. Alle drei sind sehr eng miteinander verknüpft und bilden einen stabilen Rechtsrahmen, der vor allem größere Berechenbarkeit bei der Planung von Investitionen ermöglicht 

Kritische Erfolgsfaktoren

Vor der Umsetzung eines Projektes im Bereich erneuerbare Energie sind zahlreiche Genehmigungen und Lizenzen einzuholen. Fehlende Erfahrung mit neuen Formalitäten sowie mangelnde Kapazitäten können bei den lokalen Behörden zu langen Verfahrensdauern führen.

Lokale Partner sind in diesem Fall von Vorteil – wir helfen Ihnen gerne bei der Suche!  

Chancen für österreichische Unternehmen

Österreichische Unternehmen haben eine führende Rolle als Lieferanten von Ausrüstung für Wasserkraftwerke und Kleinwasserkraftwerke, ebenso bei Biogasprojekten. Holz als Brennstoff in modernen Biomasseanlagen ist in Serbien noch immer nicht weit verbreitet. Sogar holzverarbeitende Betriebe nützen die Holzabfälle nicht zur Energieversorgung, sondern kaufen Strom zu. Dies ändert sich aber langsam, da die Produktion von Pellets/Brickets Jahr zu Jahr steigt, wie auch die Anzahl der Unternehmen, die sich damit befassen. 

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Energiewirtschaft und Naturressourcen?

Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Belgrad!