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Serbien: Branchenprofil Nahrungsmittel/Softdrinks

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Wussten Sie, dass ein serbischer Haushalt durchschnittlich knapp 40 % seines verfügbaren Einkommens für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke ausgibt? Dieser Wert ist beträchtlich, bedenkt man, dass in Österreich der Anteil bei lediglich 12 % liegt. Da die Lebensmittelpreise in Serbien stärker steigen, als die Kaufkraft der Bevölkerung, greift ein Drittel der Serben lieber zu den billigen Handelsmarken als zu namhaften Markenartikeln – eine Geschäftschance für Sie als österreichische Lebensmittel- und Getränkeproduzenten im Bereich Private Labelling.

Konkurrenzsituation

Der serbische Lebensmittel- und Getränkemarkt wird vom belgisch- niederländischen Konzernriesen Ahold- Delhaize dominiert, dicht gefolgt vom kroatischen Unternehmen Mercator S. Ein Markteinstieg des deutschen Diskounters Lidl könnte frischen Wind in das Lebensmittelangebot in Serbien bringen und auch für weitere Produkte aus Österreich das Tor nach Serbien öffnen. Als potentieller Exportneuling könnte sich beispielsweise österreichischer Wein am flexiblen, serbischen Markt einen Namen machen.

Gesetzliche und sonstige Rahmenbedingungen

Achtung, Serbien befindet noch nicht in der Europäischen Union. Obwohl fast alle Importzölle für Waren aus der EU weggefallen sind, gibt es beim Import einige Besonderheiten zu beachten. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über notwendige sanitäre, phytosanitäre und veterinäre Kontrollen sowie das Mitführen verschiedener Zertifikate. Außerdem gelten bestimmte Etikettierungsvorschriften, die in Serbien gelten. 

Der biologische Anbau und biologische Produkte sind auch in Serbien ein Sektor mit bedeutendem Wachstumspotenzial. Trotz der schwachen Konjunktur steigt die Nachfrage nach Bioprodukten. Günstige Anbaugebiete und verfügbare Arbeitskräfte bieten hervorragende Voraussetzungen für diese Nische. Österreichische Unternehmen sind vor allem in Verbindung mit Know- how- Transfer und Versorgung mit modernen Maschinen oder Ausrüstung gefragt, da sich die serbische Industrie weitgehend im Entwicklungsrückstand befindet. Die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Vertrieb ist jedoch ein lokaler Partner, der den heimischen Markt kennt.

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