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Silk Road Biz Award 2020 im Zeichen des Coronavirus: Die Award Party in Almaty ist auf unbestimmte Zeit verschoben

Zentralasiatische Staaten setzen konsequente Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus

„Die Party für die Gewinner des Silk Road Biz Award 2020 in Almaty wird auf unbestimmte Zeit verschoben“, so der für Zentralasien zuständige Wirtschaftsdelegierte Rudolf Thaler in Almaty. Zentralasiatische Staaten, allen voran Kasachstan, setzen weitreichende Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus rechtzeitig einzudämmen.

Nach Inkrafttreten des Ausnahmezustandes am 16. März wurden die beiden größten Städte des Landes - die Hauptstadt Nur-Sultan und das Wirtschaftszentrum Almaty - bis vorläufig 15. April unter Quarantäne gestellt. Shopping Center, Restaurants, Kinos bleiben in Kasachstan vorläufig bis Mitte April landesweit geschlossen. Von 30. März bis 5. April wird weiter die Tätigkeit von Unternehmen und Organisationen ausgesetzt, mit Ausnahme von beispielsweise Behörden, Polizei, Apotheken und Lebensmittelgeschäften. 

Viele österreichische Unternehmen sind bereits erfolgreich in Zentralasien tätig. Diese Erfolgsstorys zu erzählen und sie dank Medienunterstützung auf den roten Teppich und in das mediale Scheinwerferlicht zu holen, ist Ziel des Silk Road Biz Award des AußenwirtschaftsCenter Almaty der Wirtschaftskammer Österreich. 

Die Gewinner des Silk Road Biz Award 2020 sind:

  • BERTSCHlaska (Vorarlberg) nahm beim usbekischen Marktführer für Milchbearbeitung eine neue Käselinie mit einer Produktion von sieben Tonnen Käse pro Tag in Betrieb. Durch die Produktion verschiedener Käsesorten konnte der Betrieb die Marktführerschaft wesentlich ausbauen. 
  • HERZ Armaturen (Wien) verbaute im prestigeträchtigen und höchsten Gebäude Zentralasiens in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan innovative Gebäudetechnik „made in Austria“ und setzt damit neue Maßstäbe. Das Projekt zählt zu den größten Einzelprojekten in der Firmengeschichte. 
  • Starlinger & Co (Wien) wickelte im Vorjahr in Usbekistan den größten Einzelauftrag in seiner Firmengeschichte ab. Der Kunde wird damit zum größten Hersteller von Verpackungsgewebe in Zentralasien. Für den Weltmarktführer Starlinger entwickelte sich Usbekistan zum stärksten Markt Zentralasiens. 

Tipp: Kontakte pflegen ist ein „Muss“

Krisenzeiten eröffnen Chancen, seine Position zu festigen und sich in neuen Märkten zu positionieren. Dementsprechend wichtig ist es gerade in der momentan herausfordernden Situation aus der Ferne Kontakte zu pflegen und neue aufzubauen. Die Niederlassungen österreichischer Unternehmen haben sich angepasst, stellten auf Heimarbeit um und pflegen so ihr Netzwerk. 

Zwei-Milliarden-Euro-Markt

Zentralasien ist ein Markt mit einem knapp Zwei-Milliarden-Euro-Außenhandelsvolumen. Österreichische Unternehmen exportieren etwa eine Viertelmilliarde Euro nach Zentralasien. Der größte Wirtschaftspartner ist Kasachstan, gefolgt von Usbekistan. Die österreichischen Exporte in den Wachstumsmarkt Usbekistan übersprangen im vergangenen Jahr die Rekordmarke von 100 Millionen Euro. Die Gewinner des Silk Road Biz Award 2021 werden Meister im Umgang mit den Herausforderungen rund um die Corona-Krise in Zentralasien sein“, so Thaler und ermuntert zur formlosen Bewerbung bis 25. Dezember 2020 via E-Mail an almaty@wko.at.  

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