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Singapur: Branchenprofil Food & Beverage

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Singapur ist ein kleiner dynamischer Stadtstaat mit einer Bevölkerung von 5,6 Millionen (davon 1,6 Mio Ausländer). Singapur hat keine eigenen natürlichen Ressourcen und deckt 90%  der Nahrungsversorgung durch Importe ab, wobei großen Wert auf Diversifizierung gelegt wird, um die Versorgung langfristig zu garantieren. Auf Grund der strategischen Lage und offenen Wirtschaftspolitik ist Singapur eine internationale Handelsdrehscheibe und das Angebot für Konsumenten ist riesig. Geschätzte 68% der Haushalte in Singapur haben ein Jahreseinkommen von EUR 36.000 und sind auch bereit, für Qualität zu zahlen.   

Konkurrenzsituation

Singapur ist einer der offensten, liberalsten Marktwirtschaften der Welt, aber ein ausgereifter und hart umkämpfter Markt mit seinen eigenen Herausforderungen für Neueinsteiger.  Viele der internationalen Firmen wie Nestlé, Gardenia Foods, Kraft Foods und Unilever haben ihre Regionalbüros in Singapur. Daneben gibt es einige etablierte lokale Firmen mit hoher Markenbekanntheit beim Endverbraucher. Lokaler Marktführer in Bezug auf Umsatzvolumen ist dabei Fraser & Neave Ltd. Die Hauptkonkurrenz für österreichische Unternehmen, vor allem im Premium-Bereich und bei Nischenprodukten sind Unternehmen aus Australien, Neuseeland, Frankreich und Italien.  

Gesetzliche Rahmenbedigungen

Der Import und Export von Lebensmitteln ist im Sale of Food Act durch die Agri-Food and Veterinary Authority of Singapore (AVA) geregelt. AVA ist für die Sicherheit der Lebensmittel von der Produktion bis zum Einzelhandel verantwortlich und muss die Herkunftsquellen aller importierten Lebensmittel und Lebensmittelprodukte genehmigen. Es gibt keine Einfuhrzölle oder Verbrauchssteuern, ausgenommen für alkoholische Getränke und Tabakwaren. Allerdings wird eine Goods and Services Tax (GST) von 7 Prozent für alle Waren und Dienstleistungen erhoben. 

Konsumenten sind gesundheitsbewusster geworden und legen größeren Wert auf die Nährwerte von Lebensmittel und Getränke. Zum Beispiel haben 100-prozentige Fruchtsäfte, frisch gepresste Fruchtsäfte, Mineralwässer, etc. an Popularität gewonnen. Ebenso ist die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln gestiegen.  Mit den höheren, verfügbaren Einkommen steigt dieser Trend. Vermehrtes Interesse gibt es u.a. auch für "Ready to drink" Tees mit lokalen Zutaten und Kräuter-Aromen, Instant-Nahrungsmittel und "ready to go" Produkten sowie für hochpreisige Kaffeespezialitäten.  

Chancen für österreichische Unternehmen

Die Zusammenarbeit mit einem lokalen Importeur, der über ein breites Netzwerk verfügt, ist ausschlaggebend für den erfolgreichen Markteintritt. Der Distributeur kümmert sich normalerweise um den Importprozess, die Lagerung und Logistik bis hin zur Auslieferung. Kosten für die Bewerbung des Produktes werden normalerweise zwischen Auftraggeber und Importeur aufgeteilt. Leider gibt es auf Grund des kleinen Marktes nur wenige solcher Importeure. Firmen, die ihre traditionellen Produktlinien erweitern wollen, sind eine sinnvolle Alternative.

  

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