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Slowakei: Branchenprofil Automotive

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Die Automobilindustrie ist das Rückgrat der slowakischen Wirtschaft. Auf sie entfallen über 40 % der gesamten industriellen Produktion und 35 % der gesamten industriellen Exporte. Über 200.000 Jobs hängen direkt von dieser Branche ab. Im Jahr 2015 wurden erstmals mehr als 1. Million PKW hergestellt. Mit einer Produktion von 190 PKW pro 1.000 Einwohner ist die Slowakei weltspitze. 

Konkurrenzsituation

Derzeit gibt es 3 OEMs (VW, KIA, PSA Citroen) in der Slowakei. Ab 2018 wird Jaguar Landrover (JLR) mit der Produktion beginnen. Damit könnte die Slowakei, was die absolute Produktion betrifft, sogar den bisher größten Produzenten in CEE, die Tschechische Republik, überholen. Der Standort in der Slowakei für Zulieferer ist insofern interessant, da sich in den Nachbarländern in der Tschechischen Republik und Ungarn weitere namhafte Produzenten befinden, die von Produktionsstandorten in der Slowakei beliefert werden können. Es gibt derzeit rund 350 Zulieferer mit mindestens einer lokalen Produktionsstätte.  

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Die Slowakei ist seit 1. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union und seit 1. Jänner 2009 mit der Einführung des Euro auch Mitglied der Eurozone. Die Gründung einer Gesellschaft ist in der Slowakei relativ unproblematisch und zügig möglich. Ein weiterer wichtiger Punkt für potentielle Investoren sind staatliche Förderungen. 

Die Slowakei ist dabei eng mit der Automobilindustrie der Nachbarländer und Westeuropas verbunden. Ein strategisches Ziel ist es, die Entwicklung heimischer Zulieferer zu fördern und vermehrt F&E-Tätigkeiten in diesem Sektor ins Land zu holen.

Chancen für österreichische Unternehmen

Die slowakische Automotive-Branche ist sehr weit entwickelt und professionell. Nach Jahren in denen nur geringe Investitionen in R&D registriert wurden zeigt sich nun, dass versucht wird das Knowhow nicht mehr aus dem Ausland zu importieren, sondern mithilfe von Forschungszentren intraindustrielle Kooperationen in der Slowakei zu generieren. Aufgrund der Nähe und der Attraktivität ergeben sich für österreichische Unternehmen zahlreiche Chancen, speziell für hochentwickelte Nischenproduzenten und Spezialisten im Bereich Energie und Nachhaltigkeit, Materialforschung und Werkstoffe sowie Innovationsmanagement.

 

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