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Slowakei: Branchenprofil Bau und Infrastruktur

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Die Bauwirtschaft hat sich 2015 nach sechs Jahren mit sinkendem Bauvolumen erholt. Nach Angaben des Statistikamtes betrug der Anteil des Bauwesens am BIP 2015 etwa 8,28 Prozent (2014: knapp 7,6 Prozent). Die Bauproduktion erreichte 2015 fast 5,4 Mrd. Euro und stieg somit im Jahresvergleich um fast 18 %.

Fachleute erwarten für 2016 ein leichtes Wachstum der Baubranche, ein Plus von 3,7% und für 2017 ca. 2,1%.  

Konkurrenzsituation

Auf dem slowakischen Markt sind die größten österreichischen Baufirmen, die v.a. im Infrastrukturbau tätig sind, vertreten.  

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Lieferungen aus Österreich in die Slowakei gelten als innergemeinschaftliche Lieferungen. Aufträge über die Grenze, Montagearbeiten unterliegen behördlichen Meldepflichten. Mit dem 18.6.2016 ist ein neues Gesetz Nr. 315/2015 Slg. über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei Entsendung von Personal zur Ausübung von Arbeiten im Zuge einer Dienstleistungserbringung in Kraft getreten. Mit dem Gesetz hat man eine weitere Meldepflicht für ausländische Unternehmen eingeführt, die Arbeitskräfte in die Slowakei zur Ausübung von Arbeiten im Zuge einer Dienstleistungserbringung (z.B. Montagearbeiten) entsenden. 

Der Infrastrukturbereich, insb. Autobahn-, Straßen- und Gleisbau, läuft seit längerem sehr gut. Die Regierung plant im Zeitraum 2016-2020 den Baubeginn von bis zu 177 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen. Der Hochbau entwickelt sich ebenfalls positiv. Optimistische Aussichten sind auf dem Immobilienmarkt spürbar. Logistikhallen werden bereits vor der Fertigstellung vermietet, die Leerstandquote bei Büros sinkt und neue Einkaufszentren kommen auf den Markt. Die meisten Wohnungen im Neubau-Segment werden vor der Fertigstellung verkauft. Der Grund für die steigende Anfrage bei Wohnungen sind günstige Hypotheken mit Zinsen von ca. 1,5 %. Die wichtigsten Märkte im Bereich Wohnbau sind die Hauptstadt Bratislava und die zweitgrößte Stadt Kosice in der Ostslowakei.     

Chancen für österreichische Unternehmen

Aus mittel- und langfristiger Sicht bestehen Chancen für Subunternehmen beim Autobahn- und Schnellstraßenbau, Subunternehmen im Hochbau-Segment sowie beim Bau günstigerer kleinerer Wohnhäuser oder Niedrigenergie- und Passivhäuser. Auch  Haus- und Wohnungsmodernisierung, insb. thermische Gebäudesanierung und Wärmedämmung, stellen gute Chancen dar, da staatliche Förderungen für die Renovierung von Wohnhäusern vorhanden sind. 

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Bau und Infrastruktur? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Bratislava!

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