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Slowenien ist weiterhin attraktiver Standort für österreichische Unternehmen

Die Stimmung hat sich leicht verschlechtert, österreichische Unternehmen in Slowenien wünschen sich konkrete Maßnahmen und Reformen

Slowenien ist auch 2020 ein interessanter Investitionsstandort für österreichische Unternehmen! Das ist das Ergebnis der Umfrage des AußenwirtschaftsCenter Laibach unter österreichischen Investoren zu den Wirtschaftsaussichten des Landes. Der Umfrage zufolge glauben 75 % der befragten Unternehmen, dass Slowenien auch im Jahr 2020 ein attraktiver Investitionsstandort sein wird. Im Hinblick auf die Eintrübung des allgemeinen Konjunkturumfeldes in Europa ist dieser Wert sehr positiv. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies allerdings ein deutlicher Rückgang: 2019 waren noch 91 % der Befragten der Meinung, dass sie wieder in Slowenien investieren würden.

Zufriedenheit unter den befragten Unternehmen herrscht vor allem in den Bereichen Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen sowie der Ausbildung, Qualität und Motivation der Arbeitskräfte in Slowenien. Unzufrieden zeigen sich österreichische Firmen insbesondere mit dem slowenischen Steuersystem, der öffentlichen Verwaltung, der geringen Flexibilität des geltenden Arbeitsrechts und der Zahlungsdisziplin. Wirtschaftsdelegierter Dr. Peter Hasslacher betont, dass die kritischen Punkte schon seit Jahren dieselben bleiben, die nötigen Reformen jedoch nach wie vor ausbleiben: „Wir wünschen uns endlich konkrete Maßnahmen für langbekannte Probleme - nur so wird Slowenien auch in den nächsten Jahren ein attraktiver Investitionsstandort bleiben können“. Maßnahmen wie Beschleunigung von Bewilligungsverfahren, größere Flexibilität des Arbeitsrechts, Beseitigung administrativer Hürden, geringere Steuerbelastung sowie eine effizientere Korruptionsbekämpfung stehen dabei im Vordergrund.

Österreichische Firmen beklagen auch den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften

Als Hauptvorteile des Standortes werden neben der günstigen geografischen Lage mit dem Hafen Koper und dem Zugang zu den Märkten in Südosteuropa auch qualifizierte Arbeitskräfte genannt. In den letzten Jahren kämpfen jedoch immer mehr Unternehmen mit dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. In der aktuellen Umfrage gaben ganze 63 % an, dass sie an einem Mangel leiden, mehr als zwei Drittel davon haben einen Mangel an Arbeitskräften mit sekundärer Ausbildung. Laut AußenwirtschaftsCenter Laibach wäre die Einführung einer praxisorientierten Berufsausbildung nach dem Vorbild „Duale Ausbildung“ ein wichtiger Schritt zur Lösung dieses Problems.

Österreich der mit Anstand größte Auslandsinvestor in Slowenien 

Mit rund 1.000 Niederlassungen, die über 20.000 Mitarbeiter beschäftigen, und einer Investitionssumme von 3,6 Mrd. Euro sind österreichische Unternehmen der mit Abstand größte Auslandsinvestor in Slowenien. Die meisten Investoren kommen aus Wien, gefolgt von Kärnten und der Steiermark. Slowenien ist im Gegenzug Weltmeister als Abnehmerland österreichischer Produkte: Kein anderes Land der Welt importiert pro Kopf so viele Waren und Dienstleistungen aus Österreich wie Slowenien, nämlich ca. EUR 1.700.

Sie möchten die gesamte Zusammenfassung der Umfrageergebnisse erhalten? Dann senden Sie uns eine kurze E-Mail an: laibach@wko.at.

Sie möchten mehr über die slowenische Wirtschaft erfahren? Dann lesen Sie unseren AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsbericht Slowenien

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