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Spanien: Investitions- und Geschäftsmöglichkeiten in Smart Cities

Österreichische Unternehmen mit ihren smarten Technologien profitieren

Städte sind der Motor des Wirtschaftswachstums und verzeichnen wirtschaftliche Tätigkeiten, auf die im Jahr 2015 85% des weltweiten BIP entfallen, das sind knapp 58 Billionen Euro. Bis zum Jahr 2030 soll dieser Anteil auf 107 Billionen Euro wachsen. 

Fast die Hälfte der spanischen Bevölkerung lebt in Städten – Spanien ist das drittstärkste urbanisierte Land der Europäischen Union - und diese Städte sind in der Regel stark verschmutzt, verschwenderisch was den Energieverbrauch betrifft und in Sachen Müllentsorgung/Abfall und Energieversorgung gibt es immer noch viel zu.

In Hinblick auf diverse Daten können eine Vielzahl dieser Probleme durch technologiebasierte Lösungen beseitigt und das Leben der städtischen Bevölkerung verbessert werden. Zwischen den verschiedenen Bereichen treten folgende mit dem größten Wachstumspotenzial hervor: Energie, Umwelt, Mobilität, Infrastruktur, Gebäude, “Smart Homes“ und Sicherheit. Spanien ist weltweit führend in der Entwicklung von Smart Cities. Es gibt in der Tat ein Netzwerk von intelligenten Städten (› www.redciudadesinteligentes.es), welches bereits 65 Städte umfasst.

Hier nur ein paar Beispiele:

Santander – Smart City Pionier

Um die Lebensqualität der zu Bürger zu verbessern, hat sich Santander mit einem gut ausgebauten Netz an Technologien als Vorreiter im Bereich der Smart Cities positioniert. Die Stadt wurde mit einem Netzwerk von 20.000 verschiedenen Sensoren (Umwelt, Parkplatz, Beleuchtung, Bewässerung ...) ausgestatten, um Informationen zu sammeln, die einen besseren Service für die Bürger ermöglichen.

Mit Hilfe von Technologien die den Energieverbrauch je nach Wetterlage und Aktivität die im Gebäude stattfindet minimiert, wurden bereits 30% des Verbrauchs in öffentlichen Gebäuden eingespart. Die mobile App SmartSantanderRA bietet den Besuchern Informationen über Stadtparks, Strände, Sehenswürdigkeiten, Tourismusbüros, Geschäfte und Transportmittel. Sensoren zeigen dem Fahrer über Straßenbildschirme oder mit Nachrichten am Handy, wo es freie Parkplätze gibt. 

Málaga, urbanes Versuchslabor

Sensoren die das Parken erleichtern und das Vermieten von 200 Elektrofahrzeugen von der Gemeinde an Einzelpersonen und Unternehmen, funktionieren hervorragend in einer der intelligentesten Städte Spaniens.

In Zusammenarbeit mit Endesa, implementierte die Stadt Málaga eine intelligente Straßenbeleuchtung, mit welcher viel Energie eingespart wird. 30% des Stromverbrauchs kommt von der Straßenbeleuchtung, jedoch konnten die Ausgaben in diesem Bereich um 2,5 Millionen Euro jährlich reduziert werden. Und zwar durch Sensoren die die Anwesenheit von Personen und Fahrzeugen erkennen und daraufhin das Licht steuern. 

Madrid und Barcelona

Madrid arbeitet mit den Unternehmen IBM und Everis gemeinsam an der Initiative MiNT (Madrid Inteligente), eine Plattform, welche kontinuierlich Daten über die Stadt sammelt und analysiert, um den Reinigungsservice,  die Müllentsorgung, die Bewässerung, die Bepflanzung, usw. zu verbessern.

Barcelona profiliert sich in Rankings mit Highlights wie seine 500 Kilometern Faseroptikkabeln, seine intelligente Beleuchtung, smarte Stromzähler, Monitoring-System für die Abfallsammlung und noch mit anderen Informations-und Kommunikationslösungen. 

Dies sind nur vier Beispiele von dem, was in Spanien für die Entwicklung von Smart Cities getan wird. Wir stehen vor einer technologischen Revitalisierung, welche nicht mehr aufzuhalten ist und bei der österreichische Unternehmen mit ihren smarten Technologien profitieren können. 

Sie wollen mehr darüber erfahren? Dann kontaktieren Sie uns!

Kontaktperson: 
Frau Virginia Alonso (AC Madrid)
T +34 91 417 00 93
M madrid@wko.at

Wir organisieren auch ein Austria Showcase auf der Smart City Expo World Congress Barcelona im November 2017. Möchten Sie mitmachen? 

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