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Spanischer Automotive-Sektor nimmt Aktivität wieder auf

Neustart der Produktionsbetriebe

Der spanische Automobilsektor wird seine Produktions- und Vertriebsaktivitäten schrittweise wieder aufnehmen. Das ermöglicht eine Vereinbarung, die von den spanischen Verbänden der Automobilhersteller (ANFAC), Automobilhändler (FACONAUTO) und -zuliefer (SERNAUTO) mit den spanischen Gewerkschaften CC.OO. und UGT unterzeichnet wurde. Diese Vereinbarung, die auch vom Industrieministerium unterstützt wird, legt ein Rahmenprotokoll für den Gesundheitsschutz der Belegschaft fest. Eine Reihe von Maßnahmen und Kontrollen soll die Gesundheit und Sicherheit bei der Ausübung aller Tätigkeiten gewährleisten.

Ziel ist es, nach dem absoluten Lockdown vom 30.März bis 9.April, wo alle Unternehmen, die keinem essentiellen Dienstleistungs- oder Industriesektor angehören, geschlossen werden mussten, eine Wiederaufnahme der Automobilproduktion, des Autohandels und der Reparaturtätigkeiten zu erleichtern. Diese Wiederaufnahme wird in Übereinstimmung mit den vom Gesundheits- und Arbeitsministerium festgelegten Grundsätzen und Verfahren gestattet. Das Protokoll wird an die Gesundheitsanweisungen angepasst, die je nach Entwicklung der Pandemie von den zuständigen Behörden erlassen werden.

Es handelt sich zweifellos um einen konstruktiven Ansatzpunkt, der durch die gute Zusammenarbeit aller Parteien und das gemeinsame Engagement für eine allmähliche Wiederaufnahme der  Wirtschaftstätigkeit und der Beschäftigung erreicht wurde. Das ist beispielhaft für einen guten Dialog zwischen Unternehmen und sozialen Akteuren zum Vorteil der Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie Spaniens.

Das Protokoll umfasst Informationspflichten gegenüber den ArbeitnehmerInnen; persönliche Hygienemaßnahmen und Vorsichtsmaßnahmen; Temperaturkontrollen und Überprüfungen an den Zugangspunkten sowie Regeln für Ein- und Ausgang der Betriebsangehörigen und für den Einsatz an den Produktionslinien unter Einhaltung der Sicherheitsabstände; Ein- und Ausgang sowie Be- und Entladeverfahren für externe Lieferanten; Verwaltung der Gemeinschaftsräume wie Kantine oder Umkleideräume; Reinigungs- und Desinfektionspflichten in den Einrichtungen und organisatorische Fragen für die Unternehmen zur Einschränkung unnötiger Wege in der Fabrik, Realisierung von Telearbeit für alle Stellen, wo dies möglich ist, oder Besprechungen per Videokonferenz. Die Unternehmen werden auch Verifizierungssysteme für die Einhaltung dieser Maßnahmen mittles Audits und internen Kontrollen einrichten.

Sie sind am Automobilsektor und an Spanien interessiert? Das AußenwirtschaftsCenter Madrid (madrid@wko.at) unterstützt Sie gerne!