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Stau auf Chinas Seidenstraße

Die chinesische Logistikkrise bekommt eine neue Dimension

Wer dachte, dass die vorübergehenden Schließungen von Terminals der chinesischen Megahäfen in Shenzhen, Shanghai und Ningbo bereits der Höhepunkt der Pandemie-bedingten Logistikkrise waren, wird sich vermutlich aktuell besonders die Augen reiben. 

So kommt derzeit gerade der während der Pandemie erstarkte Eisenbahnverkehr entlang Chinas neuer Seidenstraße immer häufiger zum Erliegen und wurde nun zumindest auf der Strecke über die Häfen Erenhot und Alashan ausgesetzt.  

Doch wie konnte es dazu kommen? Haben wir doch noch im letzten Jahr den Bahnverkehr als eine gute Alternative für die durch die Pandemie in Mitleidenschaft gezogene Luft- und Seefracht gepriesen. 

Im Gespräch mit Branchenkennern und Logistikdienstleistern erfuhren wir, dass vor allem das hohe Volumen gepaart mit Wartungsarbeiten entlang der Strecke zu den Verzögerungen führen. Insbesondere die Umschlagplätze, an denen die Grenzabfertigung vorgenommen wird, stehen unter Druck. 

Hinzu kommt, dass auch in Europa wichtige Bahnterminals von Einschränkungen im Betrieb betroffen sind. So befindet sich der Frachtbahnhof im polnischen Małaszewicze seit August diesen Jahres im Umbau. Experten schätzen, dass dort vorübergehend zwischen 400 und 500 Containern auf Abfertigung warteten. Maßnahmen der Regierungen im Zuge der Eindämmung der Coronapandemie spielen ebenfalls eine Rolle. 

Auch wenn sich die Logistikexperten in der Region zuversichtlich zeigen, dass sich die Situation bald wieder normalisieren sollte, bleibt abzuwarten, wie sich der Stau entlang Chinas Chinastraße auf das europäische Weihnachtsgeschäft auswirkt. Denn hier haben bereits die Hafenschließungen im Frühjahr und Sommer die auf Import spezialisierten Firmen in Europa hart getroffen. 

Weitere Informationen zu Logistikthemen entlang der Seidenstraße erhalten Sie beim AußenwirtschaftsBüro in Chengdu.

 

AußenwirtschaftsBüro Chengdu
Mag. Birgit Murr/Simon Kußler
T: +86 28 8237 8783
chengdu@wko.at

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