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Südafrika: Branchenprofil Automotive

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Der südafrikanische Automobilsektor ist sowohl auf den Export- als auch den heimischen Markt ausgerichtet. Durch den konstant wenn auch momentan langsam steigenden Privatkonsum wächst der heimische Absatzmarkt stetig. Dies spiegelt sich in einem rasanten Anstieg an Konsumgüterverkäufen und Autos wider. Er ist Dank der großen Produktvielfalt einer der wettbewerbsintensivsten Märkte weltweit und gemessen am heimischen Umsatz die viertgrößte Industrie Südafrikas.

Konkurrenzsituation

In der Zulieferindustrie sind ca. 450 Unternehmen tätig. Nahezu alle namhaften Hersteller von Komponenten sind am Markt vertreten und entweder als „first-tier“ oder „second-tier“ Unternehmen mit (Exklusiv-)Verträgen an OEMs gebunden. Die größten Veränderungen betreffen die exportorientierte Positionierung sowie die Art der Produktion. Es herrscht ein starker Kostendruck, der vorwiegend durch erhebliche Preisreduktionen für Fertigkomponenten entstanden ist.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Südafrika hat 1995 das Motor Industry Development Programme (MIDP), Entwicklungsprogramm für die Autoindustrie, eingeführt um den Herausforderungen einer wettbewerbsfähigen Branche gerecht werden zu können. Das Programm war bis Ende 2012 in Kraft und wurde direkt von einem Nachfolgeprogramm APDP abgelöst. Die Kerninhalte waren Handelsliberalisierung (Abbau von Zöllen für Komponenten als auch Fertigprodukte), Neuausrichtung auf eine exportorientierte Automobilindustrie sowie Erhalt bzw. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Es soll die durchschnittliche Anzahl an erzeugten Fahrzeugen pro Typ skalenmäßig auf ein international wettbewerbsfähiges Level gebracht werden, unter Einbau eines bestimmten Mindestanteils an lokaler Teileproduktion. Der APDP sieht vor, dass 70 % der Komponenten für Großserien in Südafrika erzeugt werden und etwas weniger als die Hälfte der Komponenten für Premiumfahrzeuge sowie Kleinserien

Chancen für österreichische Unternehmen

Aufgrund von Restrukturierungen und notwendigen Prozessänderungen suchen einige nationale Komponentenhersteller internationale Partner (Lizenzvergabe, Technologietransfer, [Nischen-] Marktzugang), um sich auf dem Weltmarkt halten zu können. Es werden hier Chancen für österreichische Zulieferbetriebe im Anlagenbau, Toolmanagement, der Spezialteilefertigung und der Infrastruktur erwartet. 

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