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Post COVID-19: Taiwan als Magnet für Investitionen in High-Tech & Forschung

Dank effizienter Krisenbewältigung ist die High-Tech Insel für die Erholungsphase nach der Corona-Pandemie gut gerüstet

Dank seiner schnell und konsequent handelnden Behörden, einer exzellenten medizinischen Versorgung und digitaler Tracking-Technologien konnte Taiwan die Corona-Krise rasch in den Griff bekommen.

Die fernöstliche Demokratie verzeichnet trotz ihrer geografischen Nähe und wirtschaftlichen Verflechtung mit China weit weniger Corona-Infektionen und eine deutlich geringere Mortalitätsrate als die meisten entwickelten Volkswirtschaften. Zuletzt gab es auf der Insel mehrere Wochen ohne lokale Neuinfektionen. Nun gehen die Anstrengungen vermehrt in Richtung Wiederbelebung der Wirtschaft und Positionierung für die „Zeit danach“.

Da ausländische Direktinvestitionen aufgrund der Unsicherheit und globalen Rezession im Zuge der Corona-Krise tendenziell zurückgehen, dürfte sich der weltweite Wettbewerb um ausländische Investitionen in absehbarer Zeit voraussichtlich verschärfen. Taiwan hat hier einen nicht unbeträchtlichen Startvorteil, zumal die in der Corona-Krise demonstrierten Kompetenzen im erfolgreichen Umgang mit anderen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in einer globalisierten Welt von entscheidender Bedeutung sind.

Taiwanesische Firmen investieren in Smart Factory & Industrie 4.0

Um dem Wirtschaftsabschwung zu trotzen, sind viele taiwanesische Unternehmen dazu übergegangen, vermehrt in Smart Factory und Industrie 4.0 Technologien zu investieren; diese Anlageinvestitionen sollen vor allem in unsicheren Zeiten dabei helfen, die Produktion aufrecht zu erhalten und für künftige Krisen besser gerüstet zu sein. Das Angebot umfasst Komplettlösungen für die Automatisierung von Maschinenüberwachung über Apps, bis hin zu Automation Labeling. Im Smart Manufacturing Bereich haben vor allem die Automotiv-, Engineering-, Energie- und Eisenbahnbranche in Taiwan eine führende Rolle eingenommen.

10 Milliarden TWD Subventionsprogramm für internationale Technologieunternehmen

Um internationale Technologieunternehmen für Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) in Taiwan zu gewinnen, genehmigte Taiwans Kabinett am 4. Juni 2020 ein Subventionsprogramm in Höhe von 10 Mrd. TWD (ca. 300 Mio. Euro). Der vom Wirtschaftsministerium vorgelegte Plan konzentriert sich darauf, ausländische Technologieunternehmen für die Zusammenarbeit mit einheimischen Industrien zu gewinnen, um F&E Aktivitäten in drei Kerntechnologien zu beschleunigen: 5G, künstliche Intelligenz und Halbleitertechnologien der nächsten Generation.

Durch das Programm hofft die Regierung, jährliche Investitionen in Höhe von 40 Mrd. TWD (rund 1,2 Mrd. Euro) anzulocken, Jobs für 6.350 Forschungs- und Entwicklungsfachkräfte zu schaffen und bessere Rahmenbedingungen für Jungunternehmer zu schaffen.

Nähere Infos zu diesem Unterstützungsprogramm erhalten Sie direkt beim AußenwirtschaftsCenter Taipei, E taipei@wko.at.

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