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Coronavirus: Situation in den USA

Aktuelle Lage und laufende Updates

Stand: 15.4.2021


Aktuell & Wichtig

Für die Planung Ihrer Geschäftsreise, müssen die folgenden drei Aspekte beachtet werden:

  • National Interest Exception (NIE): Diese ist weiterhin für die Einreise in die USA notwendig. Nunmehr muss die Geschäftsreise nicht nur „im nationalen wirtschaftlichen Interesse der USA“ stehen, sondern auch notwendig sein für „vital support for critical infrastructure“. 
  • Negativer Covid Test: Ein negativer viraler (PCR oder Antigen) COVID-19 Test wird beim Boarding verlangt und ist für eine Einreise in die USA notwendig. 
  • Quarantäne-Vorschriften: Aktuell gibt es keine USA-weiten Quarantäne-Vorschriften. Für den internationalen Reiseverkehr verlangen jedoch einige Bundesstaaten weiterhin eine Quarantäne. 

Inneramerikanische Reisen: Für inneramerikanische Reisen hat das CDC mit Anfang April die Test- und Quarantänepflicht aufgehoben. Vereinzelt halten Bundesstaaten jedoch weiterhin an Einreisevorschriften fest, die mit einer vollständigen Impfung (Pfizer, Modern, J&J) umgangen werden können. 

Tourismus: Die Einreise in die USA ist für Touristen aus den Schengenländern nach wie vor nicht möglich.

Geschäftsreisen für US-Amerikaner nach Österreich: Die Einreise für berufliche Zwecke ist möglich. Ein Nachweis für die Geschäftsreise, ein negativer PCR oder Antigentest bzw. ein ärztliches Zeugnis müssen mitgeführt werden. Kann kein Test bzw. Zeugnis vorgelegt werden, kann ein Test in Österreich nachgeholt werden, ansonsten ist eine 10-tägige Quarantäne notwendig. Diese Bestimmungen sind aktuell bis 31. Mai 2021 gültig.

Impffortschritt und Neuinfektionen liefern sich ein Wettrennen: Mehr als die Hälfte der US Bundesstaaten verzeichnen steigende Infektionszahlen auf Grund von landesweiten Lockerungen und neuen ansteckenderen Covid Strängen. Überproportional betroffen sind dabei die nördlichen Bundesstaaten im Vergleich zu den südlichen (mit Ausnahme Georgia und Florida). 

Regionale Unterschiede bei Einschränkungen des öffentlichen Lebens: Es gibt aktuell keine Lockdowns, aber je nach Region gelten weiterhin unterschiedliche Sperrstunden, stay-at-home Anweisungen und Einschränkungen im Restaurant- und Unterhaltungsbereich. Maskenpflicht herrscht vor allem in Gebäuden und in öffentlichen Bereichen, in denen ein Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. 

Präsident Biden revidiert Impfziel nach oben: In den USA sind aktuell drei Impfstoffe zugelassen: Moderna, Pfizer-BioNTech und Johnson & Johnson/Janssen (Verabreichung aktuell ausgesetzt). Präsident Bidens hat das neue Ziel für die COVID-Impfungen in seinen ersten 100 Tagen im Amt auf 200 Millionen hinaufgesetzt. Mit Anfang April waren über 70 Millionen Amerikaner bereits voll geimpft, das entspricht knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Pro Tag werden bereits über 3 Millionen Dosen verabreicht.

Kurzzeitiges Aussetzen des Johnson & Johnson Impfstoffes: Nachdem es zum nachweislichen Auftritt von Thrombosen bei einzelnen Fällen nach Verabreichung der J&J Vakzin gekommen ist, hat die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC einen temporären Impfstopp mit diesem Impfstoff per 13. April verkündet. 

Weiteres Stimulus Paket für Wirtschaft und Bevölkerung verabschiedet: Ein weiteres Stimulus-Paket über USD 1,9 Bio. konnte im März verabschiedet werden. Darin enthalten sind unter anderem Zahlungen über USD 1.400 pro Person in Haushalten unter einem Jahreseinkommen unter USD 150.000. Das aktualisierte Wirtschaftsupdate bietet Ihnen eine Analyse der Auswirkungen des Stimulus-Pakets. 

Auf einen Klick:


Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
NeinNeinNein

Reisen von Österreich/aus Europa in die Vereinigten Staaten

Anfang März wurden die Kriterien für die Erteilung von National Interest Exceptions (NIE), die für eine Geschäftsreise in die USA notwendig sind, verschärft. Nunmehr muss eine Einreise in die USA nicht nur „im nationalen wirtschaftlichen Interesse der USA“ stehen, sondern auch notwendig sein für „vital support for critical infrastructure“.

Die als kritische Infrastruktur geltenden Branchen finden Sie auf der CISA-Homepage. NIEs werden für Geschäftsreisende mit einem gültigen ESTA oder Visum ausgestellt und erlauben eine einmalige Einreise in die USA innerhalb von 30 Tagen.

Die Einreise für Touristen ist weiterhin nicht möglich. Bitte konsultieren Sie uns, wenn Sie eine Geschäftsreise in die USA planen.

Weitere Informationen zu den Ausnahmen aus dem Reiseverbot finden Sie auf der Website der US Botschaft in Wien.

Quarantänebestimmungen in den USA – Test für Einreise notwendig

Ab dem 26. Jänner 2021 ist ein mitgeführter negativer Coronatest (PCR oder Antigen) für die Einreise in die USA notwendig. Die Fluglinien sind angehalten dies zu überprüfen und ggf. das Boarding zu verweigern.

Aktuell gibt es keine einheitlichen USA-weiten Quarantäne-Vorschriften. Für den internationalen Reiseverkehr verlangen jedoch einige Bundesstaaten weiterhin eine Quarantäne. Auf Grund des raschen Impffortschritts werden die Vorschriften nach und nach gelockert. Von den Centers for Disease Control wird empfohlen sich nach Einreise erneut testen zu lassen. Weiterhin sollen die gängigen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden: unnötigen Kontakt vermeiden, in der Öffentlichkeit Masken tragen, regelmäßig Hände waschen und desinfizieren, sowie auf Symptome von COVID-19 achten. 

Wir möchten ebenfalls darauf hinweisen, dass Ihre lokalen Geschäftspartner eine Quarantäne von Ihnen verlangen können. Klären Sie daher vor Ihrer Abreise, welche Maßnahmen von Ihren Partnern verlangt werden, bevor Sie eine Geschäftsreise in die USA planen.

Weiterhin gültige Proklamationen

Proklamation vom 11. März 2020 zum Schutz des US Bevölkerung vor einer Ausbreitung des Coronavirus

Nicht US-Bürgern, die sich in einem Zeitraum von 14 Tagen vor geplanter Einreise in die USA im Schengen-Raum, sowie UK, Irland, China, Iran, Brasilien sowie Südafrika aufgehalten haben, wird die Einreise in die USA seit 14. März 2020 verwehrt. Touristen- und Geschäftsvisa berechtigen vorläufig damit momentan nicht mehr zu einer Einreise in die USA.

Namentlich im Schengen-Raum betroffen sind: Österreich, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn sowie UK und Irland.

Ausnahmen des Verbotes gelten für Inhaber/innen einer Green Card, (im Allgemeinen für) Familienangehörige von US-Bürger/inne/n und andere Personengruppen, die in der Proklamation ausdrücklich genannt werden.

Zusätzlich können Geschäftsreisende wie zuvor beschrieben um eine National Interest Exception bei den Konsularabteilungen der US-Botschaften ansuchen.

Proklamation vom 22. Juni 2020 zum Schutz des US-amerikanischen Arbeitsmarktes

Die Proklamation zum Schutz des US-amerikanischen Arbeitsmarktes, die vorübergehend die Ausstellung bestimmter Visakategorien (H-1B, H-2B, J und L) ausgesetzt hatte, ist mit 31. März 2021 ausgelaufen. Somit können diese Visa wieder beantragt werden. Der Rückstau an Visaanträgen ist naturgemäß enorm. ACHTUNG: Auch, wenn man ein Visum ausgestellt erhält, kann für die Einreise in die USA eine National Interest Exception notwendig sein.

Reisebestimmungen innerhalb der USA

Für inneramerikanische Reisen haben die CDC mit Anfang April die Test- und Quarantänepflicht aufgehoben. Vereinzelt halten Bundesstaaten jedoch weiterhin an Einreisevorschriften fest, die mit einer vollständigen Impfung (Pfizer, Modern, J&J) umgangen werden können.

Als „voll geimpft“ gilt man, wenn man mit einem in den USA zugelassenen Impfstoff geimpft wurde (das sind aktuell Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson) und wenn die letzte Teilimpfung (bei Pfizer bzw. Moderna) bzw. die Impfung (bei Johnson & Johnson) mindestens 14 Tage zurückliegt.

Reisen aus den Vereinigten Staaten nach Österreich | Geschäftsreisen beschränkt möglich | NEU: Elektronische Registrierung notwendig

Achtung: Ab 15. Jänner 2021 müssen sich alle Personen vor der Einreise nach Österreich elektronisch (online) registrieren. Die Online Registrierung kann auf Deutsch oder Englisch durchgeführt werden. 

Geschäftsreisende (auch US-Bürger) können für berufliche Zwecke (Ausnahme) unter bestimmten Voraussetzungen nach Österreich einreisen.

  • Ein Schreiben, in dem die Art der Geschäftsreise erläutert wird, ist unbedingt notwendig und muss schlüssig und überzeugend sein. Auch sollten Kontaktdaten der österreichischen Geschäftspartner für Rückfragen angegeben werden.
  • In jedem Fall muss bei der Einreise ein negativer Test (PCR oder Antigen) mitgeführt werden. Der Test in deutscher oder englischer Sprache darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter als 72 Stunden (PCR) bzw. 48 Stunden (Antigen) sein und muss folgende Daten enthalten:
  • Geburtsdatum,
    • 1. Vor- und Nachname der getesteten Person,
    • 2. Geburtsdatum
    • 3. Datum und Uhrzeit der Probennahme,
    • 4 Testergebnis (positiv oder negativ),
    • 5. Unterschrift der testdurchführenden Person und Stempel der testdurchführenden Institution oder Bar- bzw. QR-Code.
  • Wenn der Test die oben angeführten Vorgaben nicht enthält ist zwingend ein Attest von einem zugelassenen Arzt mitzuführen, das den negativen SARS-CoV-2-Test bzw. Antigen Test bescheinigt.

Selbsttests sind daher nicht ausreichend.

Die Einreise kann jedoch nicht garantiert werden, da letztlich immer die/der zuständige Grenzbeamte/-beamtin entscheidet, ob der Zweck der Einreise gerechtfertigt ist. 

Die Einreise von Drittstaatsangehörigen (Nicht-EU/EWR/CH-Bürger), einschließlich US-Bürgern, die nicht explizit in den Ausnahmen angeführt sind, von außerhalb der EU und des Schengen-Raums nach Österreich ist nach wie vor ausgesetzt (z.B.: für touristische Zwecke). 

Detaillierte Informationen sind auf den folgenden Webseiten zu finden:


Regelungen für den Güterverkehr

Lieferungen von Waren sind von den internationalen Reiseeinschränkungen ausgeschlossen. Es gibt aktuell keine Einfuhr- oder Ausfuhrbeschränkungen resultierend aus der Covid-19 Epidemie.

Bei wichtigen Medizinprodukten könnte der Import sogar erleichtert werden, da im Rahmen der „FDA Emergency Use Authorizations“ (EUA) einige regulatorischen Erleichterungen zugestanden werden. Diese EUAs umfassen großteils Schutzausrüstung, diagnostische Tests und Beatmungsgeräte. In jedem Fall müssen die in der EU bzw. in Österreich geltenden Ausfuhrgenehmigungspflichten beachtet werden.

Sowohl mit Mexiko als auch mit Kanada sind uns keine Wareneinfuhrbeschränkungen bekannt. Bei der Schließung der Grenzen wurde dezidiert darauf hingewiesen, dass Gütertransporte davon nicht betroffen sind.

Durch den reduzierten Passagierluftverkehr sind die Luftfrachtraten stark erhöht. Weiters gibt es große Kapazitätsengpässe, welche auch zu Verzögerungen führen können. Insgesamt gibt es weniger Seefracht. Aber durch die reduzierte Anzahl an eingesetzten Schiffen ist die Auslastung hoch und die Raten bleiben konstant. Auch hier kann es jedoch bei Containersendungen (vor allem aus China) ebenfalls zu Verzögerungen kommen, da einige Destinationen seltener angesteuert werden.

Die Post 

Der internationale Postverkehr aus Österreich ist aktuell nur eingeschränkt möglich. Die österreichische Post hat die Annahme von Paketen weiterhin eingestellt, immer wieder kann es auch zu Einschränkungen beim Briefverkehr kommen. Derzeit ist im Postverkehr mit massiven Verzögerungen zu rechnen. Zu den Details

In den USA können derzeit Postsendung nach Österreich (über USPS) aufgegeben werden. Einige Dienstleistungen sind bei Sendungen in gewisse Länder nicht möglich (z.B. Garantie bei Priority Express International). Österreich ist derzeit nicht betroffen. Online werden Länder aufgezeigt, in welche die US-Post derzeit keine Sendungen schickt. 

Auch beim Postversand von den USA nach Österreich ist derzeit – sowohl beim Brief- als auch beim Paketversand – mit massiven Verzögerungen zu rechnen.

Paketdienstleister

Gelten als „essential businesses“ und sind nach wie vor in Betrieb. Aufgrund der COVID-19 Krise stehen derzeit aber gewisse Dienstleistungen nicht zur Verfügung (z.B. Einholung von Unterschriften von Empfängern, Money Back Guarantee). Der Sender soll anführen, wohin die Lieferung gesandt werden soll, sollte die Firma des Empfängers geschlossen sein (Hold-at-location option/redirection to a FedEx location, return). Gewisse Firmen, die den Paketdienstleistern als Pickup/Dropoff Station dienen sind derzeit geschlossen oder haben eingeschränkte Öffnungszeiten.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Weiterhin unterschieden sich die Schutzmaßnahmen und die Beschränkungen im Geschäftsleben von Bundesstaat zu Bundesstaat. Es gibt keinen bundesweiten Lockdown, aber regional sehr wohl sogenannte „curfews“, die einer Ausgangssperre vor allem in den Nachtstunden gleichkommen.

Unterschiedlich sind auch die Vorschriften für eine Maskenpflicht. Informieren Sie sich jedenfalls vor Abreise über die verschiedenen Vorschriften im jeweiligen Bundesstaat.

Übersicht: Einschränkungen und Maskenpflicht in den 50 Bundessstaaten 


Unterstützungsmaßnahmen für Wirtschaft und Bevölkerung 

Seit dem Ausbruch der Pandemie gab es mehrere Hilfspakete der US-Regierung für die Bevölkerung und die Wirtschaft. Das jüngste über USD 1,9 Bio. wurde im März 2021 beschlossen und enthielt u.a. einen weiteren Stimulus-Check über USD 1.400 pro Person in Haushalten mit weniger als USD 150.000 Jahreseinkommen. Ebenso enthalten war die Verlängerung der Zusatzzahlung für Arbeitslose i.d.H. von USD 300 pro Woche, USD 350 Mrd. für Staaten und regionale Verwaltungseinheiten, eine Weiterführung von diversen Nahrungsmittelprogrammen, v.a. für Kinder und USD 20 Mrd. für Mietunterstützung. Beschlossen wurde auch ein Steuervorteil von USD 3.600 pro Kind unter sechs Jahren bzw. von USD 3.000 für Kinder zwischen 6 und 18.


Weitere Information und Notfallnummern 

Sonderthemen: Für eine bessere Lesbarkeit und Übersicht finden Sie untenstehend eigenständige Berichte zu ausgewählten Branchen, Bereichen und aktuellen COVID-19 bezogenen Themen in den USA.