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Veröffentlichung der Energieausbaupläne in Namibia

Ausbau der Energieversorgung um 220 MW bis zum Jahr 2023

Das Ministerium für Bergbau und Energie hat in Namibia den zusätzlichen Ausbau von 220 MW Energie genehmigt, davon sind 150 MW an das Unternehmen NamPower zugewiesen worden und die restliche Kapazität soll von unabhängigen Stromversorgern kommen.  

NamPower will die 150 MW zusätzliche Kapazität mit vier verschiedenen Projekten erreiche. Diese sind: 

  • Eine 40 MW Windkraftanlange in der Nähe von Lüderitz. Der Windpark wird mit 50 % erwarteter Kapazität an einem der besten Plätze weltweit gebaut. Das Projekt soll im Oktober 2022 fertiggestellt sein und USD 79 Millionen kosten.  
  • In der Nähe von der Stadt Omaruru ist eine Solaranlage, die 20 MW Energie erzeugt geplant. Die Anlage wird USD 35 Million kosten und die Projektfertigstellung ist für Oktober 2020 festgelegt.  
  • 40 MW Stromkapazität soll mit Hilfe von Biomasse erzeugt werden. Das Unternehmen entwickelt bereits das Otjikoto Biomassekraftwerk. Das Projekt wird USD 135 Million kosten und soll im Jänner 2023 fertiggestellt werden.  
  • Das Projekt Firm (Anixas II) umfasst ein 50 MW Kraftwerk mit Verbrennungsmotor- oder Gasturbinentechnologie, das mit Flüssigbrennstoff (LFO/HFO) oder LNG/CNG betrieben werden soll. Das Kraftwerk soll vor allem in Zeiten von Engpässen innerhalb der Southern African Power Pool (SAPP) als Notstromversorgung für Namibia dienen. Die Fertigstellung des US$ 86 Millionen Kraftwerkes ist für Februar 2022 geplant.  

Weiteres plant das Unternehmen drei neue 400 kV Übertragungsleitungen, die öffentlich ausgeschrieben werden. Um die steigende Nachfrage in der nördlichen Region gerecht zu werden, wird NamPower bis 2021 eine 288 km lange 400 kV Leitung von Auas Substation (nahe Windhoek) bis zur Gerus Substation (nahe Otjiwarango) verwirklichen. In das Projekt werden USD 68,8 Millionen investiert. Eine zusätzliche 400 kV Leitung soll die bereits bestehenden und ausgelasteten 200 kV und 400 kV Leitungen von Auas Substation zur Kokerboom Substation unterstützen. Die 458 km lange Leitung ist von großer Bedeutung für das gesamte namibische Netzwerk und soll mit 2022 fertiggestellt werden. Die Investition beträgt USD 118,4 Millionen. Um den Stromtransfer von Namibia und Südafrika zu verbessern ist eine 98 km lange 400 kV Leitung von der Obib Substation in Namibia zur Oranjemond Substation von Eskom in Südafrika geplant. Das Projekt ist mit USD 74 Millionen geplant. Die Fertigstellung soll im Jahr 2022 erfolgen.  

Für die restliche Kapazität von unabhängigen Stromversorgern ist eine 20 MW Solaranlage und eine 50 MW Windanlage geplant. Der kommerzielle Betrieb der Solaranlage ist mit 2021 geplant. Die Investitionssumme beläuft sich auf USD 28 Millionen. Für die Windanlage ist der Starttermin für den Betrieb im Jahr 2022 geplant und der Bauplatz soll in der Nähe von Lüderitz sein. Das Investitionsvolumen beträgt USD 88 Millionen. Beide Anlagen werden durch eine öffentliche Ausschreibung erfolgen.  

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte das AußenwirtschaftsCenter Johannesburg.

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