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Weltweit erster CO2-Speicher in Island geplant

Der Bau erfolgt in drei Phasen

Im Südwesten Islands soll die weltweit erste Speicher- und Entsorgungsanlage für Kohlendioxid (CO2) errichtet werden. Die Anlage, Coda Terminal, wird per Schiff CO2 aus Nordeuropa erhalten. Mit dem Projekt sollen direkt und indirekt 600 Arbeitsplätze entstehen.

Laut dem Unternehmen Carbfix wird das CO2 von Industrieemittenten in Nordeuropa bezogen und in das Basaltgestein injiziert, wo es mithilfe der sogenannten Carbfix-Technologie schnell zu Stein wird. Eine jährliche Lagerung von drei Millionen Tonnen CO2 kann kann so gewährleistet werden. 

Das Coda Terminal  solle eine neue klimafreundliche Branche schaffen, die auf innovativen Lösungen und verbesserten Klimaschutzmaßnahmen basiere, erklärt die CEO von Carbfix Edda Sif Pind Aradóttir. Durch die Einlagerung von CO2 aus Nachbarländern mittels dauerhafter Speicherung von Mineralien nehme Island eine Vorreiterrolle in Europa ein.  

CO2 werde mittels speziell entwickelter Schiffe transportiert, die mit nachhaltigem Kraftstoff betrieben werden und dann am Coda Terminal andocken. Es sei das erste große geologische Speicherprojekt in Europa sein, das an Land durchgeführt werde.  

Das Terminal sei auch in der Lage, CO2 aus der lokalen isländischen Industrie sowie direkt aus der Luft gewonnenes CO2 zu speichern. 

Der Bau erfolgt in drei Phasen. Die Bohrungen der ersten Bohrlöcher sind für 2022 geplant, mit dem Ziel, den Betrieb im Jahr 2025 aufzunehmen und bis 2030 die volle Kapazität zu erreichen. 

Für weiterführende Informationen kontaktieren Sie uns: AußenwirtschftsCenter Kopenhagen.

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