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Winterolympiade 2026 an Mailand und Cortina

13 Mrd. Euro Investitionen - österreichische Expertise und Know-how gefragt

Die Entscheidung ist gefallen! Italien siegte mit seiner Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele und Cortina d’Ampezzo ist zum zweiten Mal – 70 Jahre nach 1956 – der renommierte Austragungsort.

„Noch nie hat es so viel Enthusiasmus um eine italienische Olympia-Bewerbung gegeben", betonte Premierminister Giuseppe Conte. 83 % der Bürgerinnen und Bürger im sportbegeisterten Italien standen hinter der Aktion. Das Großevent soll u.a. der angeschlagenen Wirtschaft frischen Schwung verleihen, wie im Jahr 2015 die Expo in Mailand. Auch österreichische Expertise und Know How sind hier gefragt.  

Der Mailänder Bürgermeister Giuseppe Sala betont, daß die Olympischen Spiele Stadt und Region wichtige Wachstumsimpulse geben werden. Auch in den anderen Austragungsorten wird verstärkte Investitionstätigkeit, v.a. in Immobilien sowie am Hotelmarkt, sowie Interesse seitens ausländischer Geldgeber erwartet. In den nächsten zehn Jahre sollen über 13 Mrd. Euro investiert werden, zuzüglich von Kapitalanlagen in Höhe 400 Mio. Euro für Immobilien, die direkt mit der Olympiade zusammenhängen, wie beispielsweise das Olympische Dorf. Durch die Austragung der Winterspiele wird mit 20.000 neue Jobs gerechnet und das Bruttoinlandsprodukt soll um gut zwei Mrd. Euro steigen. 

Olympia 2026 – Zwischen Mailand und Cortina 

Mailand setzt auf Nachhaltigkeit, will sündhaft teure Neubauten vermeiden und zu über 80 % bereits bestehende oder temporäre Wettkampfstätten nutzen. Die Wirtschafts- und Modemetropole wird zur Bühne des Eissports: Eis-Hockey, Eiskunstlauf, Short-Track etc. werden in PalaSharp und im Assago Forum stattfinden. Neu gebaut wird das Eisstadion PalaItalia. Mit ca. 15.000 Plätzen und einem Investitionsvolumen von ca. 70 Mio. Euro soll diese Sportarena durch neue Verkehrsverbindungen ins Zentrum des Geschehens gestellt werden. Besonders nachhaltig ist das Projekt des Olympisches Dorfes in Mailand. Geplant ist die Errichtung einer Residenz für ca. 1.300 Athletinnen und Athleten im Areal des ehemaligen Bahnhofs Porta Romana, das nach den Winterspielen als Stundentenwohnheim weiter genutzt wird (mit 8 Universitäten und ca. 180.000 Studierenden ist Mailand das wichtigste Bildung – und Forschungszentrum Italiens).  

In Cortina d‘Ampezzo, Veltlin, Antholz und im Fleimstal werden sowohl klassische Disziplinen wie Ski alpin, Skeleton, Skispringen, Rodeln, Biathlon und Skilanglauf als auch Snowboard und Freestyle-Ski zu sehen sein. Die bestehenden Skipisten und Anlagen werden umgebaut, zwei weitere Olympische Dörfer sind in Cortina und Livigno geplant. Der größte Teil der Wohnmodule für die Sportlerinnen und Sportler wird nach den Winterspielen dem italienischen Zivilschutz übergeben, die permanent errichteten Sportstätten sollen weiterhin als Trainingszentren genutzt werden. Neben diesen Neubau – und Sanierungsprojekten ist auch die Verstärkung und Verbesserung der aktuellen Transport -und Logistikinfrastrukturen geplant: Straßen, Autobahnen sowie öffentliche Verkehrsmittel werden für die Winterspiele erneuert.  

Bei diesen umfassenden Neubau –und Sanierungsprojekten ist die Verwendung von Photovoltaikanlagen, zertifizierten FSC und PEFC Holzprodukten, wiederverwendbaren Rohstoffen usw., ein zentraler Faktor, was spezialisierten  österreichischen Firmen interessante Geschäftschancen eröffnet. Generell bieten sich durch die umfassenden Investitionen rund um die Winterspiele 2026 gute Möglichkeiten für österreichische Unternehmen aus der Bau- und Logistikbranche, Immobilieninvestoren und Real Estate sowie Möbel- und Einrichtungsproduzenten, Tour Operators und Kommunikationsunternehmen, um in den italienischen Markt einzusteigen und konkrete Projekte zu realisieren.  

Weitere Details finden Sie im hier.  

Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Mailand, um weitere Details über geplante Projekte und Ansprechpersonen zu erhalten!