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Sozialversicherung: Erleichterung für Selbständige mit geringem Verdienst

Mindestbeitrag zur Krankenversicherung wird gesenkt

Die Bundesregierung hat eine langjährige Forderung von Wirtschaftskammer und Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) auf Schiene gebracht. Der Mindestbeitrag zur Krankenversicherung für Unternehmer wird mit 1. Jänner 2016 gesenkt. 

Am 16. Juni 2015 hat der Ministerrat die Senkung der Mindestbeitragsgrundlage für Selbständige, die bei der SVA versichert sind, beschlossen.

Damit sparen sich österreichische Unternehmer insgesamt rund 40 Mio. € im Jahr. 

Die Mindestbeitragsgrundlage (Bemessungsbasis) für die Krankenversicherung von Selbstständigen wird auf das Niveau von Arbeitnehmern reduziert. Auf Basis der Werte von 2015 bedeutet das eine Reduktion von derzeit rund 724 Euro auf 406 Euro (2016 wird der Wert geringfügig höher sein). 

Der Beitragssatz zur Krankenversicherung bleibt unverändert bei 7,65 %. Damit zahlen Selbständige mit geringem Einkommen künftig nur rund 31 € statt derzeit 55,39 € monatlich für ihre Krankenversicherung. Das ergibt im Jahr Einsparungen von gut 291 €. 

Auch für die Beiträge zur Pensionsversicherung von Unternehmern sind Änderungen vorgesehen. Die Absenkung der Mindestbeitragsgrundlage für die Pensionsversicherung soll ab 1.1.2018 folgen. Bis Anfang 2022 wird auch diese Grenze an jene der Arbeitnehmer angeglichen werden.