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Corona-Hilfspaket für die Wirtschaft

Übersicht: Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen

Die Bundesregierung hat für die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise ein Hilfspaket für die Wirtschaft geschnürt, das vier Eckpunkte hat: 

  • Arbeitsplätze erhalten
  • Liquidität sichern
  • Soforthilfe für Selbständige ermöglichen
  • Geschäftseinbußen abfedern. 

Damit sollen Selbständige aller Branchen und Größenklassen unterstützt werden. 

Infovideo

Die Palette der Hilfsmaßnahmen reicht vom Corona-Kurzarbeitsmodell über nicht rückzahlbare Zuschüsse und Kreditförderungen bis zu Garantien. Dazu hat die Bundesregierung unterschiedliche Unterstützungen und Fördertöpfe angelegt.

Details finden Sie in unseren FAQ Hilfsmaßnahmen - einen Überblick hier: 


Neustartbonus

Bereits im Sommer 2020 wurde die AMS-Kombilohnbeihilfe der COVID-19-Krisensituation angepasst, um Betriebe und deren Beschäftigte zu unterstützen, solange eine Vollauslastung nicht möglich ist. Der Neustartbonus setzt Anreize, Jobs, anzunehmen, die niedriger bezahlt sind als der zuletzt ausgeübte, etwa, weil er in Teilzeit ist oder weil in einen neuen Beruf gewechselt wird und in diesem Zusammenhang freiwillig auf den Berufs- und Entgeltschutz verzichtet wird.

Sehr erfreulich ist, dass ab Mitte November 2020 die Fördersätze in Abhängigkeit vom Ausmaß der Arbeitszeit angepasst werden. Diese Änderung entspricht einer WKÖ-Forderung, denn damit besteht mehr Anreiz, im Rahmen der durch den Neustartbonus geförderten Dienstverhältnisse eine höhere Arbeitszeit zu vereinbaren. 

Die höheren Fördersätze gelten für Förderfälle ab 16.11.2020. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Neustartbonus bereits im Sommer in Anspruch genommen wurde und nach einer Unterbrechung für die restliche Förderdauer neuerlich beantragt wird.

Zu beachten ist, dass es den Neustartbonus nur bei der Besetzung von dem AMS gemeldeten offenen Stellen gibt (Beispiel: wenn ein Teilzeitdienstverhältnis gefördert werden soll, so muss die offene Teilzeitstelle dem AMS davor gemeldet worden sein). Im Übrigen muss ein Dienstverhältnis beim selben Dienstgeber mindestens 3 Monate zurückliegen. Unschädlich ist allerdings eine Unterbrechung des Dienstverhältnisses beim selben Dienstgeber, sofern die Unterbrechung höchstens 62 Tage beträgt und die maximale Förderdauer von 28 Wochen noch nicht ausgeschöpft wird.

Der Neustartbonus ist von der arbeitslosen, beim AMS vorgemerkten Person vor Arbeitsaufnahme zu beantragen, entweder persönlich oder über deren eAMS-Konto und ist zwischen der arbeitslosen Person und der regionalen Geschäftsstelle des AMS zu vereinbaren.

Die wichtigsten Eckpunkte des Neustartbonus

  • Den Neustartbonus erhalten arbeitslose Personen, die ab dem 15.6.2020 eine niedriger entlohnte Arbeit aufnehmen und nicht in den letzten drei Monaten beim selben Arbeitgeber beschäftigt waren. Eine geringfügige Beschäftigung beim selben Arbeitgeber schadet nicht. Ebenfalls unschädlich ist eine Wiedereinstellungszusage, die der Arbeitgeber anlässlich der letzten Beendigung des Dienstverhältnisses gegeben hat.
  • Der Neustartbonus ist in kurzarbeitenden Betrieben möglich, nicht aber die gleichzeitige Gewährung von Kurzarbeitsbeihilfe und Neustartbonus für den selben Arbeitnehmer.
  • Das neu aufgenommene Dienstverhältnis muss mindestens 20 Wochenstunden umfassen und muss auf eine davor dem AMS gemeldete offene Stelle zurückgehen.
  • Förderhöhe: Es wird die Differenz zwischen dem aktuellen Nettoerwerbseinkommen und dem Betrag, der zwischen 80 % und 90 % des Bezugs vor Arbeitslosigkeit liegt, gefördert, maximal 950 Euro.
  • Konkret ergibt sich der Fördersatz aus der Differenz zwischen dem Nettoeinkommen (fiktiv ermittelt, inklusive anteiliger Sonderzahlungen und unter der Annahme einer alleinstehenden angestellten Person) und dem zuletzt gebührenden Arbeitslosengeld/der Notstandshilfe zuzüglich eines Aufschlag von
    • 45 % bei Dienstverhältnissen mit 20 bis 25 Wochenstunden,
    • 55 % für Dienstverhältnissen mit 25 und 30 Wochenstunden,
    • 60 % für Dienstverhältnissen mit 30 und mehr Wochenstunden.
    Der Fördersatz von 45 % gilt auch für die bisherigen Zielgruppenpersonen (Ältere, Wiedereinsteigerinnen, …) des Kombilohns. Ebenso gilt der 45%ige Fördersatz, für alle durchgängigen Neustartbonus-Förderfälle, die zwischen dem 15.6. und 15.11.2020 begonnen haben.
  • Förderdauer: Für die Dauer des Dienstverhältnisses, maximal 28 Wochen. Die Förderdauer ist damit im Rahmen des Neustartbonus kürzer als im sonst geltenden Kombilohn.
  • Die erweiterten Fördervoraussetzungen gelten für Dienstverhältnisse, die bis 30.6.2021 beginnen. Der Neustartbonus ist mit 30 Millionen Euro budgetär gedeckelt.

Näheres zum Neustartbonus demnächst auch hier: BMAFJ-FAQ | AMS-Info Kombilohn-Beihilfe


Corona-Kurzarbeit

Gemeinsam mit den anderen Sozialpartnern wurde in kurzer Zeit die zuvor für KMU wenig attraktive Kurzarbeit stark vereinfacht und finanziell verbessert.

Mit dem AMS wurde die Abwicklung der Kurzarbeitsanträge deutlich vereinfacht und beschleunigt.

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Grafik zu Kurzarbeit
© WKÖ

Kreditgarantien und Haftungen sowie Stundungen von Steuern und Abgaben

Beim Austria Wirtschaftsservice (AWS) bzw. bei der Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) wurden Möglichkeiten geschaffen, für notwendige Überbrückungskredite eine Staatsgarantie von 80 % und somit in vielen Fällen die Kreditgewährung zu erhalten. Mehr Infos

Darüber hinaus kann sowohl beim Finanzamt wie auch bei den Sozialversicherungsträgern rasch und unbürokratisch eine Stundung der Steuern und Abgaben erreicht werden. Mehr Infos

Grafik zu Liquidität
© WKÖ

Finanzielle Hilfe auch direkt von der Wirtschaftskammerorganisation

Neben bzw. in Ergänzung zu all den Hilfsmaßnahmen der öffentlichen Hand leistet die Wirtschaftskammerorganisation in der Krise auch selbst beträchtliche finanzielle Beiträge an ihre Mitgliedsbetriebe: Grundumlagen sind vorübergehend ausgesetzt, Kammerumlagen (KU1 und KU2) gestundet werden. 


Härtefall-Fonds

Als Erste-Hilfe-Maßnahme für die persönliche Lebenshaltung von Klein- und Kleinstunternehmern wurde der mit zwei Milliarden Euro dotierte Härtefall-Fonds eingerichtet.

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Grafik zu Härtefall-Fonds
© WKÖ

Corona-Hilfs-Fonds

Der Corona-Hilfs-Fonds mit einem Volumen von 15 Milliarden Euro besteht aus zwei Komponenten, einerseits Liquiditätshilfen in Form einer Garantie der Republik zur Besicherung von Betriebsmittelkrediten und andererseits aus Fixkostenzuschüssen bei Umsatzeinbrüchen von mehr als 40% sowie Teilersatz für saisonale bzw. verderbliche Waren.

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Grafik zu Hilfs-Fonds
© WKÖ



FAQ: Hilfsmaßnahmen für vom Coronavirus betroffene Betriebe 


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