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Corona-Kurzarbeit

Informationen zu den wichtigsten Bestimmungen für Unternehmen

Die Eckpunkte der Corona-Kurzarbeit Phase 4

Für die Corona-Kurzarbeit Phase 4, gültig von 1. April 2021 bis 30. Juni 2021, haben sich Sozialpartner und Bundesregierung auf die folgenden Eckpunkte geeinigt: 

  • Fortführung der Corona-Kurzarbeit zu gleichen Bedingungen wie in Phase 3, wodurch sich nur geringfügige Änderungen der Sozialpartnervereinbarung ergeben. Die Eckpunkte bleiben bis Juni 2021 im Wesentlichen gleich:
    • Nettoersatzrate bleibt bei 80 bis 90 %.
    • Die Arbeitszeit kann im Normalfall auf bis zu 30 % reduziert werden.
    • In Branchen, die von behördlichen Schließungen betroffen sind, ist auch eine Unterschreitung dieser Mindestarbeitszeit möglich.
  • Stärkerer Fokus auf Aus- und Weiterbildung in der Kurzarbeit Phase 4 und gemeinsame Bewerbung von Bildungsmaßnahmen sowie Darstellung des Bildungsangebots durch Sozialpartner und AMS. Betriebe bekommen 60 % vom AMS rückerstattet, wenn sie ihre Mitarbeiter während Kurzarbeit qualifizieren lassen.
  • Die Erleichterungen für vom Lockdown betroffene Branchen bleiben bestehen, z.B. weiterhin Entbindung von der Steuerberaterpflicht bei Unternehmen, die im Lockdown sind oder nur für die Zeit des Lockdowns Kurzarbeit beantragen.
  • Die Gewerkschaften werden auch auf Anträge unter 30 % Arbeitszeit gegenüber dem AMS innerhalb von 72 Stunden reagieren.
  • Ziel ist nach Phase 4 ein schrittweiser Ausstieg aus der Corona-Kurzarbeit – nach Juni soll, wenn es die gesundheitliche Situation und die Lage am Arbeitsmarkt zulässt, ein adaptiertes Angebot zur Erhaltung bestehender Jobs bereitgestellt werden.

Antragstellung auf Kurzarbeit

Während des Lockdowns beginnende (Erst- und Verlängerungs-) Projekte müssen jeweils bis zum 20. des Folgemonats beantragt werden. (Also im Jänner beginnende bis 20.2., im Februar beginnende Vorhaben bis 20.3.2021 | Achtung: Für Vorhaben, die im März  beginnen, endet die Frist bereits am 31.3.2021

Nach wie vor gilt: Unternehmen, die bereits im Oktober 2020 ein Kurzarbeitsbegehren mit einer Arbeitszeit von 30 % oder mehr beantragt haben, können nachträglich ein Änderungsbegehren mit einem höheren Arbeitszeitausfall bis zum Ende des bewilligten Kurzarbeitszeitraumes stellen. Änderungsbegehren mit einer Arbeitszeit unter 30 % ist die Beilage 2 der Sozialpartnervereinbarung anzuschließen. Auch die Beilage 2 ist zu unterschreiben.

Hinweis: 
Auf Grund der Komplexität kommt es immer wieder zu Fehlern, die dazu führen, dass sich die Auszahlung der Kurzarbeitsbeihilfe verzögert oder im schlimmsten Fall nicht erfolgen kann. 

Um eine rasche Bearbeitung der Kurzarbeitsfälle zu ermöglichen, finden Sie eine Checkliste zur Vermeidung der am häufigsten auftretenden Fehler.  

Angesichts der aktuellen, schwer absehbaren Entwicklungen ist es im Übrigen zweckmäßig, Kurzarbeit für den maximal möglichen Zeitraum (derzeit bis 31.3.2021) zu beantragen.


FAQ - Fragen und Antworten

Stand: 5.3.2021 | 14:00 Uhr
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