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Förderung der Abfallvermeidung

14. Ausschreibung – Abfallvermeidungs-Förderung der Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen

  • Geltungsdauer: 18.4.2022 | 23:59 Uhr
  • Standort: Österreichweit
  • Förderart: Zuschuss

Förderungswerber

  • Klein- und Mittelbetriebe (< 250 MitarbeiterInnen, < 50 Mio. Euro Jahresumsatz)
  • Kommunale Dienststellen und Betriebe
  • Vereine, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen
  • NGOs und NPOs
  • Großunternehmen
  • Forschungseinrichtungen und Universitäten

Förderungszweck

Die Verwendung von Fördermitteln aus der AVF der SVS ist für die Umsetzung und Entwicklung von Maßnahmen zur quantitativen und qualitativen Vermeidung von Abfällen nach § 29 (4a) AWG 2002 sowie für die dafür zugrunde liegende angewandte Forschung vorgesehen.

Förderungsgegenstand

Haupt- und Nebenschwerpunkte der 14. Ausschreibung: 

1. Betriebliche Abfallvermeidung

  • Optimierung von internen Prozessen zum Zweck der Abfallvermeidung
  • Umsetzung von branchenspezifischen Abfallvermeidungsmaßnahmen – "Vorzeigeprojekte"
  • Einsatz von Mehrwegtransportverpackungen
  • Vermeidung von Verpackungsabfällen 

2. Vermeidung von Lebensmittelabfällen

  • Vermeidung in der Gastronomie und den Beherbergungsbetrieben
  • Vermeidung in der Landwirtschaft, der Lebensmittelindustrie und dem -gewerbe
  • Vermeidung bei KonsumentInnen
  • Weitergabe an soziale und sozioökonomische Einrichtungen
  • Vermeidung durch optimierte Verpackung  

3. Abfallarmes Bauen

  •  Rück- und umbaugerechte Bauweisen sowie Einsatz von demontierbaren und hochwertigen Baustoffen
  • Vermeidung durch Optimierung der Baustellenlogistik
  • Vermeidung von Verpackungsabfällen

4. Abfallvermeidung durch (Produkt-)Dienstleistungen zur Verlängerung der Produktlebensdauer und / oder effizienteren Produktnutzung

  • Einführung von Leasingmodellen
  • Leihen / mieten statt kaufen
  • Reparaturdienstleistungen durch Handwerksbetriebe, sozio-ökonomische Betriebe, etc.
  • Verkauf bzw. Vermittlung von Waren zur Wiederverwendung

Bewusstseinsbildung zur Abfallvermeidung für die oben genannten Schwerpunkte 1 bis 4

Ausschlussgrund

Nicht förderfähige Maßnahmen umfassen

  • Grundlagenforschung
  • die stoffliche und energetische Verwertung von Abfällen (z. B. „Upcycling“, Kompostierung, …)
  • Anti-Littering-Projekte,
  • Preisverleihungen bzw. Projekte die die Förderung von Abfallvermeidungsmaßnahmen Dritter zum Inhalt haben,
  • eine Umstellung bzw. Forcierung der Abfalltrennung,
  • die Entwicklung und Errichtung von Anlagen zur Aufbereitung von Abfällen Dritter
  • die Errichtung oder Optimierung der Sammelinfrastruktur (z. B. Sammelinseln, Sammelplätze),
  • die Wiederverwendung und Vorbereitung zur Wiederverwendung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten und deren Bauteilen, welche gemäß AWG 2002 durch die Sammel- und Verwertungssysteme für Elektro- und Elektroaltgeräte zu fördern sind,
  • behördlich bzw. gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen,
  • Maßnahmen zur Vermeidung von gefährlichen Abfällen mit einem Investitionsvolumen größer 35.000 Euro (= Förderung durch die Umweltförderung des Bundes). 

Art und Ausmaß der Förderung

Maximale Fördervolumen von 100.000 Euro pro Jahr

Förderquoten max.:

  • Großunternehmen: 30 %
  • KMUs, kommunale Dienststellen und Betriebe: 70 %
  • Vereine, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, NGOs, Forschungseinrichtungen, Universitäten: 100 %

Anmerkung

Weitere Informationen und Einreichunterlagen

Einreichung

  • Elektronische Übermittlung der vollständig ausgefüllten Einreichunterlagen bis zum 18.04.2022 - 23:59 Uhr an abfallvermeidung@vks-gmbh.at
  • Scan (als *.pdf) des durch den Förderungswerber firmenmäßig unterzeichneten Förderungsansuchens
  • Projektbeschreibung (als MS Word-Dokument)
  • Projektangaben und Kostenplan (als MS Excel-File mit Makros)

Richtlinientext als PDF

Richtlinientext 

Disclaimer

Im vorliegenden Merkblatt wurden nur die bedeutendsten Merkmale der Förderungsaktion aufgrund der uns zugänglichen Quellen angeführt, weshalb wir keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen können. Bei konkreten Projekten muss immer erst im Detail geprüft werden, ob die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen.