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Tiroler Ausbildungsbeihilfe

Tirol fördert die mit der Lebenshaltung verbundenen Kosten für die Dauer von beruflichen Bildungsmaßnahmen

  • Geltungsdauer: 31.12.2019
  • Standort: Tirol
  • Förderart: Zuschuss

Förderungswerber

  • Arbeitnehmer/innen und freie Dienstnehmer/innen, die zum Zwecke der beruflichen Qualifizierungsmaßnahme ihr Arbeitsverhältnis aufgelöst oder karenziert haben
  • Arbeitnehmer/innen, freie Dienstnehmer/innen und öffentlich-rechtlich Bedienstete, die in einem aufrechten Arbeitsverhältnis die Arbeitsverpflichtung zum Zwecke der beruflichen Qualifizierungsmaßnahme reduziert haben
  • Wiedereinsteiger/innen 

Förderungszweck

Ziel der Förderung ist, die berufliche Qualifikation von Arbeitskräften zu erhöhen, um damit den Bestand an Beschäftigten möglichst hoch zu halten sowie die Arbeitslosigkeit zu vermindern. Durch die Vergabe von Ausbildungsbeihilfen als Zuschuss zu Lebenshaltungskosten soll ein Anreiz zur Teilnahme an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen trotz reduziertem oder niedrigem Einkommen geleistet werden.

Förderungsgegenstand

Es werden die mit der Lebenshaltung verbundenen Kosten für die Dauer von beruflichen Bildungsmaßnahmen gefördert. Förderbare Bildungsmaßnahmen sind nur solche, die von einem anerkannten Bildungsträger durchgeführt werden. Nicht förderbar ist der Besuch von Schulen, Hochschulen, (Privat)Universitäten, sowie damit vergleichbaren Bildungseinrichtungen mit Öffentlichkeitsrecht.

Art und Ausmaß der Förderung

Die Höhe der Förderung bemisst sich nach der Höhe des Einkommensverlustes und nach der Dauer der vorangegangenen Beschäftigung und beträgt

  • 35 % des Einkommensverlustes maximal € 350,-- monatlich, bei vorheriger mindestens vierjähriger Beschäftigungsdauer
  • 30 % des Einkommensverlustes, maximal € 300,-- monatlich,bei vorheriger mindestens sechsmonatiger bis vierjähriger Beschäftigungsdauer
  • € 100,-- für Wiedereinsteiger/innen

Anmerkung

Weitere Voraussetzungen

  • Personen, die ein Fachkräftestipendium des AMS erhalten, kann für diese Ausbildung keine Ausbildungsbeihilfe zuerkannt werden.
  • Förderwerber/innen müssen grundsätzlich ihren ordentlichen Wohnsitz oder ihren Beschäftigungsort in Tirol haben und ein vorhergehendes durchgehendes Beschäftigungsverhältnis von mindestens sechs Monaten nachweisen können.
  • Die Aus- bzw. Weiterbildung muss mindestens 2 Monate und darf maximal 3 Jahre dauern.
  • Die Wochenstundenanzahl muss mindestens 15 Stunden betragen.
  • Das Haushaltseinkommen darf eine in der Richtlinie festgelegte Obergrenze nicht überschreiten.

Einreichung

Anträge sind spätestens zwei Monate nach Beginn der der Förderung zu Grunde liegenden Bildungsmaßnahme elektronisch mittels online-Formular einzureichen, Folgeanträge spätestens einen Monat nach Beginn des nächsten Ausbildungsjahres. Für später einlangende Anträge wird eine Förderung, bei Vorliegen der übrigen Fördervoraussetzungen, ab dem Zeitpunkt des Einlangens des Antrages gewährt.


Der Antrag muss vor Fristende beim Amt der Tiroler Landesregierung eingelangt sein.


Für Bildungsmaßnahmen, die vor dem 01.01.2015 begonnen haben, gelten die bisherigen Regelungen (insbesondere Einkommensobergrenzen und Fördersätze) weiter.


Richtlinientext als PDF

Nähere Informationen finden Sie hier

Disclaimer

Im vorliegenden Merkblatt wurden nur die bedeutendsten Merkmale der Förderungsaktion aufgrund der uns zugänglichen Quellen angeführt, weshalb wir keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen können. Bei konkreten Projekten muss immer erst im Detail geprüft werden, ob die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen.