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Apps - Basisinformationen zu den mobilen Smartphone-Anwendungen

Nutzen, Einsatz und Gefahren

App kommt vom Wort Applikation, darunter versteht man eigentlich Programme. Im deutschsprachigen Raum hat es sich aber eingebürgert, Software für mobile Geräte so zu nennen. Apps bieten viele Möglichkeiten für effizienteres Arbeiten, sie können aber auch ein Sicherheitsrisiko sein.

Die eigene App

Will man selbst eine App anbieten, muss klar sein, dass man für jedes Betriebssystem (Android, iOS, Blackberry, Windows Phone etc.) eine eigene Version programmieren muss. Außerdem gibt es Richtlinien, die bei jeder Plattform unterschiedlich ausfallen. Und reich wird man wohl auch nicht damit. Alleine in Googles Play Store gibt es über 1,5 Millionen Apps, gleichzeitig geht man davon aus, dass etwa 25 Entwickler die Hälfte des Umsatzes machen. Wer aber eine App für Serviceerweiterung und Kundenbindung haben möchte, bekommt ein Programm mit einfachstem Umfang um einige hundert Euro, der vierstellige Bereich (pro Plattform) ist aber schnell erreicht.

Der Einsatz von Apps

Gerade im Berufsleben ist das Smartphone kaum mehr wegzudenken, Apps inklusive. Hier gibt es maßgeschneiderte Lösungen, die das IT-System des Unternehmens mit den mobilen Endgeräten verbinden. Die Vorteile sind groß: ERP (Ressourcenmanagement) oder CRM Systeme (Kundenpflegesoftware) sind z.B. ständig auf dem neuesten Stand. Mitarbeiter im Außendienst trotzdem komplett und aktuell in das Unternehmen integriert. Daten können außerdem direkt vor Ort digital verarbeitet werden. Das alles bedeutet Zeit- und Kostenersparnis.

Die Gefahren von Apps

Apps auf Smartphone und Tablet bergen auch zahlreiche Risiken für ein Unternehmen. Diese Programme fordern oft umfangreiche Zugriffsrechte. Positionsdaten, Adressbuch, Fotos, es gibt vieles, was die Apps interessiert. Und es gibt auch Programme, die ganz klar das Ausspionieren zum Ziel haben. Wird solche Schadsoftware entdeckt, wird sie natürlich aus den App Stores entfernt, aber die nächste lässt nicht lange auf sich warten. Im  Google Play Store (Android) gab es vor kurzem einen Virenscanner um 4 Dollar, in einer Woche wurde er über 10.000 Mal verkauft. Es steckte zwar keine bösartige Software dahinter, das Programm hatte gar keine Funktion, war also eine leere Hülle. Mit diesen und ähnlichen Tricks werden sorglose oder uninformierte User immer wieder betrogen.

 

Gefährlich ist es vor allem, wenn die Mitarbeiter eigene Geräte im Unternehmen nutzen. Viren und Trojaner können damit eingeschleppt werden oder sensible Daten, die auf dem mobilen Gerät landen, durch Apps ausspioniert werden. Eine Lösung ist das Firmenhandy, auf dem nur der Administrator Apps installieren kann. Eleganter sind Systeme, die das Handy zweiteilen. Fix integriert ist dieses Feature bei Blackberry, wo man mit einer einfachen Geste zwischen zwei komplett voneinander getrennten Welten wechseln kann. Im Arbeitsbereich installiert man z.B. nur die nötigsten Apps, schützt die Zugänge restriktiv, alles ist auf Sicherheit ausgelegt. Im Privatbereich kann man sich dafür ungezwungen austoben, auch mal ein Spiel für die Kinder installieren. Aber auch für die anderen Plattformen gibt es mittlerweile Programme um das Gerät zweizuteilen oder sie befinden sich in Entwicklung.

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