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Electronic Banking: Chancen und Risiken

Wie Online und Mobile Banking funktionieren

Als E-Banking oder Online Banking bezeichnet man das Verfahren, seine Bankgeschäfte über das Internet zu erledigen. Online Banking ist bereits so weit verbreitet, dass manche Anbieter (wie z.B. die easybank, direktanlage.at, etc.) ausschließlich über diesen Kommunikationsweg verkehren. In Österreich erfolgt der Zugriff auf das oder die Bankkonten in den allermeisten Fällen einfach über den Internet Browser und durch Eingabe der Verfügernummer und des Passworts. Die Aufträge werden nach Eingabe per TAN-Code aktiviert. Im europäischen Ausland sind auch Unterschriftsverfahren mit Zusatzgeräten (TAN-Generatoren, HBCI-Chipkartenleser, etc.), die je nach Aktualität der Technik sicherer sein können, gebräuchlich. 

Demgegenüber spricht man über Mobile Banking, wenn die Bankgeschäfte über das Handy bzw. – wie in den meisten Fällen – über das Smartphone erledigt werden. Hierbei wird meist nicht über den Browser auf das Konto zugegriffen, sondern die Banken stellen eigene Apps für die unterschiedlichen Betriebssysteme (Apple iOS, Google Android, Windows Phone) zu Verfügung, über die die Konten übersichtlich dargestellt werden. Manche dieser Apps bieten heutzutage auch Bequemlichkeiten wie Zahlscheinscanner und ähnliches an. 

Sicherheitsaspekte im Umgang mit E- und Mobile Banking

Natürlich sollte man sich als Nutzer derartiger Bankgeschäfte über grundsätzliche Sicherheitsaspekte im Klaren sein – generell kann man trotzdem sagen, dass die Verfahren bei ausreichender Sorgfalt sicher sind und gerade die Datenübertragung im Bankenbereich als sehr sicher gilt.

 
  • sichere Authentisierungs- und Autorisierungsverfahren: die Zugangsdaten (Verfügernummer, Passwörter, TANs, etc.) sollten für Fremde unerreichbar sein
  • aktuelle Sicherheitssoftware: Virenscanner und Firewall sollten stets aktuell sein, da der Heim-PC als Angriffspunkt am gefährdetsten ist. Auch auf dem Smartphone sollte man über aktuelle Sicherheitsprogramme verfügen.
  • Vorsicht vor Phishing-Mails: Generell kontaktieren Banken ihre Kunden kaum direkt per Mail, sondern nur über die persönliche Mailbox. Phishing-Mails, die einem die Zugangsdaten zum Bankkonto herauslocken wollen, sollten sofort gelöscht werden. Auch Links in Mails sind weit verbreitet. Generell sollte man also nur über die offizielle Banken-Homepage oder -App auf sein Konto zugreifen.
  • Vorsicht vor Pharming-Angriffen: Als Pharming bezeichnet man die Weiterleitung auf gefälschte Webseiten anhand der URL – dabei handelt es sich um eine Art Weiterentwicklung des Phishing. Wer sich an die allgemeinen Sorgfaltsregeln hält, sollte allerdings auch keine Probleme bekommen.
  • nicht im öffentlichen WLAN zugreifen: Man sollte nur über sichere, private Netzwerke seine Bankgeschäfte erledigen. Zugriff nur über verschlüsselte https://-Verbindungen!
  • aktuelle TAN-Verfahren: Die TANs/iTANs auf Listen gelten als veraltet. Auch Zusatzgeräte für die TAN-Generierung sollten aktuell sein.
  • Vorsicht mit dem mTAN am Smartphone: Zwar gelten die mobile TANs per SMS weithin als sicher, doch sollte man sich über die Risiken der Verwendung von Banken-Apps und Mobile-Banking auf demselben Gerät bewusst sein. Auch aktuellere Foto- und QR-Code-Verfahren haben mit diesem Problem zu kämpfen. Aktuelle Virensoftware ist auf einem solchen Gerät unbedingt notwendig!
  • immer abmelden: Man sollte sich nach der Verwendung von E- und Mobile-Banking stets ausloggen, um die sichere Datenübertragung zu beenden und keine Schlupflöcher offen zu lassen.

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