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Highspeed Internet: Basisinfos für Unternehmen

Fachbegriffe rund um die Internet-Geschwindigkeit

Das Internet hat sich von einem Informationsmedium zu einem Kommunikationsmedium entwickelt. Kommunikation übers Internet macht Ihr Business einfacher, flexibler, produktiver und effizienter. Voraussetzung dafür ist eine schnelle Internet-Verbindung. Aber was ist heute High-Speed Internet?

Internet: eine rasante Entwicklung

Vor 30 Jahren lebten und arbeiteten die Menschen einfach ohne Internet, 1998 gab es in Österreich gerade mal 10.000 Internet-Kunden. Vor 20 Jahren gab es ca. 130 Webseiten und Google existierte noch nicht. Vor 10 Jahren lebten die Menschen ohne Skype, Facebook, YouTube, Twitter, Tumblr, Dropbox oder Instagram. Hatten Unternehmer im Jahr 2000 gerade mal E-Mail und vielleicht eine Website, so explodierte die Zahl an E-Mails in den Folgejahren – und heute ist es selbstverständlich, in Web-Shops einzukaufen.

Diese Entwicklung ging natürlich nicht ohne eine technologische Weiterentwicklung beim Internetzugang vonstatten. 

Es war einmal: Langsame Internet-Verbindungen

1996 wurde die österreichweite Einwahl ins Internet zum Ortstarif möglich. Zum Glück gehören die mühsamen Einwahlverbindungen mittels Modem über die Telefonleitung der Vergangenheit an. Genauso auch die damals hohen Kosten für die online-Zeiten, die zudem durchaus nicht von Geschwindigkeit geprägt waren.  

Next-Generation-Network

Die großen Player am österreichischen Markt sind A1, UPC und Tele2. Vor allem A1 und UPC investierten und investieren Millionen Euro in die Weiterentwicklung Ihrer Netze, um Breitband-Anschlüsse anbieten zu können. Glasfaserkabeln liegen heute bis auf wenige hundert Meter vor Unternehmensstandorten.  

Internet Verbindungen

Welche Verbindungsarten gibt es und worin unterscheiden sie sich? In der Reihenfolge der Geschwindigkeit:

ISDN

ISDN ist kein Breitband und die langsamste Art, um im Internet surfen. Damit sind sie gefühlter maßen zu Fuß unterwegs, während Sie mit einem DSL Anschluss mit dem Intercity fahren. Die die Verbindung mit dem Internet stellen Sie über ein Einwahlmodem her und nutzen dafür Ihren digitalen Telefonanschluss. ISDN wurde in den 1990er Jahren verbreitet und wird heute nur mehr sehr selten verwendet. Berghütten z.B. nutzen solche Verbindungen mangels Alternativen noch.  

Breitband

Breitband ist eigentlich ein Oberbegriff für verschiedene Arten von schnellerem Internet wie DSL/VDSL, Kabel, Glasfaser, Satelliten und UMTS (Internet am Handy).  

UMTS (3G)

Die Internetnutzung übers Handy ist eine wunderbare Sache, um unterwegs seine Mails zu checken oder Informationen einzuholen. Solange Sie auch im Büro nicht viel mehr als das machen, passt diese Art von Verbindung auch. Sobald Sie größere Daten versenden und empfangen, werden Sie auf eine Verbindung über ein Kabel umsteigen, damit Sie auch wirklich mit Speed arbeiten können.  

LTE (4G)

LTE ist die schnellste und modernste Form der mobilen Internetverbindung, die in den letzten Monaten einen rasanten Zuwachs erlebt hat. Alle großen Netzanbieter (A1, T-Mobile, Drei) bieten LTE-Tarife für Unternehmen an, und zwar sowohl als Teil des Datenvolumens am Mobiltelefon, als auch als eigenständige Internet-Verbindung für KMU. Die Geschwindigkeit beträgt dabei üblicherweise bis zu 300 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit & 50 Mbit/s Uploadgeschwindigkeit. Im städtischen Bereich ist LTE mittlerweile weitgehend ausgebaut. In ländlichen Regionen dauert der flächendeckende Ausbau mit Sicherheit noch Jahre. Steht keine LTE-Verbindung zur Verfügung, wechselt das Endgerät im Normalfall automatisch auf die langsamere 3G-Verbindung.   

ADSL

Die in Österreich häufigste Anbindungsart ist eine ADSL-Verbindung. Dabei wird die Telefonleitung, also das Kupferkabel, für Telefonie und Internet-Verkehr aufgeteilt. Da die ADSL-Technologie für die Datenübertragung Frequenzbereiche nutzt, die die Telefonie nicht beeinträchtigen, können Sie gleichzeitig surfen und telefonieren.

ADSL ist ein s.g. asymmetrisches Übertragungsverfahren: Sie bekommen durchschnittlich 8.192 kbit/s im Download und 786 kbit/s im Upload, also unterschiedliche Geschwindigkeiten. Das ist auch in Ordnung, weil sie meistens mehr Daten aus dem Internet „herunterladen“ als Sie „hochladen“.

xDSL

Bei einer xDSL-Leitung wird die Anschlussleitung „entbündelt“. D.h., die Telefonleitung der A1 wird ab dem Wählamt direkt auf die Infrastruktur des alternativen Providers geschalten, also mit dem Netz des alternativen Providers verbunden. Als Kunde beziehen Sie Ihren Service direkt vom alternativen Provider und zahlen auch keine A1 Grundgebühr. 

VDSL

Das ist die „very high speed“-Variante von DSL. Highspeed bedeutet, Sie sind mit ca. 30 Mbit/s im Download schon ziemlich flott unterwegs. VDSL ist allerdings nur in einem recht engen Radius um die Verteilerkästen erhältlich. 

SHDSL

SHDSL ist ein symmetrisches DSL-Verfahren für Kupfer-Doppeladern. Diese Technologie erlaubt eine flexible Kombination von Sprach- und Datenkanälen mit höchster Qualität, und stellt Ihnen mit bis zu 22Mbit/s die gleiche Bandbreite sowohl für den Down- wie auch Upload zur Verfügung. Hohe Upload-Geschwindigkeiten brauchen Sie, wenn Sie große Datenmengen ins Netz laden. Wenn Sie also beispielsweise Pläne, Bilder, Filme versenden, wie z.B. Grafikbüros, eine Agentur, ein Immobilienbüro, ein Architekt u.a.m. 

Glasfaser/ Kabel

Diese Art der Internetverbindung wird immer beliebter, denn diese Verbindungsart liefert die höchsten Geschwindigkeiten. Die großen Netzbetreiber A1, UPC und Tele2 betreiben jeweils eigene Glasfasernetze. Der Unterschied liegt in der „letzten Meile“, also der Verbindung zwischen Glasfasernetz und Kunden. A1 bietet ADSL-Zugänge an, Tele2 die xDSL-Variante und UPC neben der xDSL-Technologie auch noch Koaxial-Kabel. Dieses Koaxial-Kabel erlaubt höhere Geschwindigkeiten als das Kupferkabel der A1, Sie arbeiten dann mit dem fünffachen Speed, den eine herkömmliche ADSL-Leitung bietet, also mit über 100 Mbit/s.  

Außerdem bekommen alle Dienste definierte Bandbreiten zugewiesen, was beim Kupferkabel nicht möglich ist und dort zu Qualitätsproblemen führen kann, wenn Sie gleichzeitig surfen und telefonieren. Prinzipiell gibt es auch direkte Anbindungen an das Glasfasernetz, und damit zweifellos den Speed-Himmel.

Dank der höheren Geschwindigkeit können mehrere Mitarbeiter gleichzeitig arbeiten, Fotos in den Webshop laden, Filme downloaden, telefonieren, und und und.

Hohe Geschwindigkeiten beim Upload werden immer wichtiger, weil damit auch die Qualität der Telefonieverbindung ausgezeichnet ist, Filme nicht ruckeln und die berühmte Sanduhr nicht am Bildschirm erscheint, während Sie Bilder hochladen. Mit solchen Bandbreiten können Sie Internet, Telefonie und HD-Fernsehen jederzeit ohne Qualitätseinbußen gleichzeitig nutzen. 

Eine schnelle Internetverbindung bringt Unternehmen viele Vorteile 

Die Möglichkeit für flexible Meeting-Lösungen: Web-Konferenzen sind heute wirklich einfach abzuhalten. Das bedeutet produktivere Mitarbeiter, denn die Reisezeit für Meetings fällt weg.

Die Möglichkeit, „in der cloud“ zu arbeiten und somit von überall auf die Daten zugreifen zu können.

Einen zusätzlichen Verkaufskanal: Starten Sie mit dem Vertrieb Ihrer Produkte/Services über einen Webshop und nutzen Sie diesen zusätzlichen Vertriebsweg.

Schnellere Interaktion mit Kunden, Lieferanten, Partnern, Mitarbeitern und dank Web-Konferenzen auch persönlich und einfacher 

Speedtest

Sie wissen nicht genau, wie schnell Ihre aktuelle Internetverbindung ist? Machen Sie einen Speedtest. Es gibt mehrere im Netz zu finden, z.B. bietet der Regulator einen an oder auch UPC

Ein weiterer unabhängiger Speedtest steht ebenfalls zur Verfügung. Selbst Highspeed Business Tarife mit 250 Mbit werden dadurch zuverlässig getestet.

ACHTUNG! Ein einziger Speedtest allein ist nicht aussagekräftig. Wir empfehlen Ihnen, mindestens drei Tests zu unterschiedlichen Zeiten und Tagen zu machen – und zwar dann, wenn nur Sie alleine die Internetverbindung nutzen. Nur so können Sie wirklich messen, wie viel Bandbreite Ihnen zur Verfügung steht.

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