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Instant Messaging für Unternehmen 

Was ist WhatsApp und wie können Sie es für ihren Betrieb nutzen?

WhatsApp wird als „Shooting-Star“ der Social-Media Szene gehandelt und wurde 2014 von facebook um mehr als 20 Mrd Dollar gekauft. Der Grund dafür? WhatsApp hat in Deutschland bereits mehr Nutzer als Facebook; genaue Zahlen für Österreich liegen derzeit (November 2015) nicht vor.

WhatsApp ist eine Anwendung für Smartphones, die auf Kommunikation in Echtzeit (Instant-Messaging) ausgelegt ist. Ursprünglich auf Textnachrichten ausgelegt, wurde WhatsApp um das Versenden von Fotos und Videos erweitert. Seit Sommer 2015 sind auch „normale Telefonate“ mit WhatsApp-Kontakten möglich.

Anders als normale SMS-Nachrichten nutzt WhatsApp das Internet und hat somit eine ganz andere Kostenstruktur als die Telefonienetze. Kunden zahlen nicht pro Nachricht, sondern die Kosten hängen von der Internetverbindung ab. Die App selbst kostet im ersten Jahr der Nutzung nichts. Ab dem 2. Jahr verlangt WhatsApp eine Gebühr von 0,89 Euro, blendet dafür aber keine Werbung ein.

App auch im Webbrowser nutzbar

Obwohl WhatsApp das Internet und nicht Telefonienetze nutzt, muss jeder Benutzer ein Smarthphone bzw. eine SIM-Karte für WhatsApp benutzen. WhatsApp kann seit Jänner 2015 auch im Webbrowser unter der Adresse https://web.WhatsApp.com genutzt werden, wenn der Benutzer ein Android oder iOS-Smartphone hat und als Internet Browser Google Chrome, Firefox oder Opera nutzt. Das Telefon muss weiterhin mit dem Internet verbunden bleiben, damit die Web-Anwendung funktionieren kann.

Einsatz in der Unternehmenskommunikation

In WhatsApp können Sie auch Gruppenchats einrichten und auf diese Art und Weise ihre Nachrichten zielgerichtet an die Empfänger bringen – perfekt also für Social Media Kommunikation! Sie könnten somit WhatsApp als Kommunikationskanal in Service-Bereichen, z.B. dem Kundendienst, Veranstaltungsankündigungen, für Newsletter oder zur direkten Kommunikation mit Mitarbeitern nutzen.

Ein Beispiele für die Unternehmensnutzung gibt es auch in Österreich: Die ORF ZIB100 sendet von Montag bis Freitag die ZIB100 via WhatsApp an Empfänger, die dieses Service abonniert haben. Die Zeitung „Der Standard“ sendet bereits täglich über 15.000 Abonnenten einen News-Überblick mittels WhatsApp. Auch der Tourismusverband Kitzbühel informiert und kommuniziert mit Interessierten über WhatsApp.

Rechtliche Aspekte der Nutzung

Bisher nicht genau festgelegt ist, ob WhatsApp überhaupt geschäftliche Nutzung zulässt. Eigene Kosten dafür gibt es nicht, auch wird auf WhatsApp selbst kein offensichtlicher Hinweis gemacht. Die Nutzungsbedingungen von WhatsApp beinhalten in § 3 Abs C ein Verbot, das Service für „any commercial solicitation or spam purposes“ – also für keine kommerzielle Belästigung oder für Spam – zu verwenden. Diese Bedingungen sind natürlich recht breit definiert.

Als grobe Richtlinie sollten Sie beachten, dass man auf WhatsApp nicht verkaufen oder werben soll. Fragen beantworten, jemanden helfen und informieren wird aber sicher willkommen sein. Im Zweifel sollten Sie eine interne Rechtsabteilung konsultieren bzw. Bekannte fragen, ob sie die geplante Nutzung als Belästigung empfinden würden.

Anbieter von Dienstleistungen rund um WhatsApp

Es gibt auch bereits Unternehmen, dich sich auf technische Dienstleistungen rund um WhatsApp spezialisiert haben, wie das österreichische Service WhatsaTool. Diese Unternehmen und ihre Services unterliegen einem raschen Wandel, da WhatsApp selbst laufend neue Funktionen ergänzt und es derzeit keine offizielle Schnittstelle von WhatsApp zu anderen Unternehmensanwendungen gibt.

Nutzung in der betriebsinternen Kommunikation

Instant Messaging wird gerne auch in betriebsinternen Gruppen eingesetzt. So können beispielsweise alle Mitarbeiter – und zwar nur diese - über das Firmen-Handy per Whatsapp-Nachricht über neue Entwicklungen informiert werden. Für die Übertragung sensibler Informationen eignet sich Whatsapp allerdings schon per Definition nicht. Hier sind kostenpflichtige Dienste, die eine sichere end-to-end Verschlüsselung anbieten deutlich zu bevorzugen. Beispiele dafür sind z.B. das mehrfach ausgezeichnete Threema, das Open Source-Projekt Chatsecure oder der Dienst MyEnigma 

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