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Mobile Verbindungen: Basisinfos für Unternehmen

Was steckt hinter GSM, GPRS, EDGE oder LTE 

Jeder benutzt heute wie selbstverständlich ein Smartphone, das Internet mit all seinen Informationen ist so immer mit dabei. Aber die Verbindung läuft nicht immer flüssig, plötzlich bauen sich Bilder über Minuten auf oder die Verbindung ist generell gekappt. Das kann an den verschiedenen mobilen Verbindungen liegen, die genutzt werden können.

Geschichte

Entwickelt hat sich der Mobilfunk schon in den 1950er Jahren. Allerdings war damals zur Stromversorgung der Geräte ein laufendes Auto notwendig. Das hat sich in den folgenden Jahrzehnten zwar enorm verbessert, der echte Durchbruch gelang aber erst mit GSM. Anfang der 1990er Jahre starteten unter diesem Kürzel die ersten volldigitalen Mobilfunknetze. Die Geräte wurden immer kleiner, die Handhabung immer einfacher, die Kunden wurden immer mehr. Damit kamen auch konkurrierende Netzbetreiber auf und aus dem elitären Kommunikationstrend wurde in wenigen Jahren ein Medium der Massen.

GSM

GSM (Global System for Mobile Communications) startete mit einer Bandbreite von 9,6 kBit/s, zum Telefonieren genug, für alles weitere zu wenig. So wurde der Funkstandard immer weiter gedehnt. Die Erweiterung HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) brachte eine 6fache Beschleunigung, bald folgte GPRS (General Packet Radio Service) und sorgte nochmal für eine Verdopplung der Bandbreite, indem es die Daten zu Paketen bündelte und so die Effizienz steigerte. EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) war das letzte auf GSM basierende Verfahren und schaffte schon flotte 236 kBit/s. Die Netzabdeckung via GSM ist heute noch extrem dicht, darum kann es noch immer sein, dass man mit EDGE oder älteren Standards surft, vor allem in entlegenen Gebieten ist das der Fall oder man wird bei starker Auslastung der moderneren Standards darauf „umgeleitet“.  

UMTS & LTE

Auf GSM folgte UMTS (Universal Mobile Telecommunications System). Videotelefonie und andere Breitbanddienste sind hier fix integrierte Bestandteile dieses Standards. In den meisten Fällen findet heute das mobile Surfen über dieses Netz statt. In der Anfangsphase waren maximal 384 kBit/s mit UMTS möglich, aber mittlerweile wurde auch hier nachgelegt, der mobile Datenhunger ist mittlerweile zu groß geworden. HSPA folgte und brachte einen echten Schub mit bis zu 14.400 kBit/s. Doch das war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Zurzeit werden in Österreich fleißig die LTE-Netze (Long Term Evolution) ausgebaut. Die hiermit möglichen 150.000 kBit/s sind rasant und auf Augenhöhe mit dem WLAN-Standard. Wer damit noch immer ins Stocken gerät, darf sich schon auf LTE Advanced freuen, da wird die Bandbreite nochmal um fast den Faktor 7 auf 1 GBit/s erhöht.

Die genannten Zahlen sind natürlich Laborwerte. Viele Faktoren aber vor allem die vielen weiteren Nutzer begrenzen die beeindruckenden Zahlen dann doch deutlich, und wer auch nur ansatzweise mit Bandbreiten von 40.000 kBit/s und mehr surfen will, muss einen flotten Aufpreis bezahlen. Monatsgebühren von 50 € und mehr sind hier fällig. Aber irgendwie müssen die extremen Summen refinanziert werden, die die österreichischen Mobilfunkbetreiber bei der LTE-Versteigerung bezahlt haben, insgesamt 2 Milliarden Euro hat A1, T-Mobile und Drei das Sichern der Lizenzen gekostet.

Und was wird die Zukunft bringen? Experten glauben, dass in den weiteren Ausbaustufen immer mehr Wert darauf gelegt wird, dass die verschiedensten Netze zusammen gebracht werden. Also egal ob freies WLAN, LTE oder ähnliches, das Handy sucht sich die aktuell schnellste, verfügbare Verbindung und loggt sich dort ein. Alles vollautomatisch, damit wir auch unterwegs immer und überall online sein können.

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