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Open Source Software: Anwendungsbeispiele

Was ist Open Source?

Wie der Name Open Source (engl.: offener Ursprung) schon sagt, bezeichnen Open Source Programme Anwendungen, deren Quelltext offen ist. Das bedeutet, dass der Programm-Code für andere frei lesbar – und in weiterer Folge kopiert, verändert und genutzt sowie wieder veröffentlicht werden darf.

Im Gegensatz zur Freeware ist Open Source nicht per Definition gratis – auch wenn dem häufig so ist.  Weiters gibt es Anwendungsbereiche (Antivirus, Firewalls, …), wo es zwar ausgezeichnete Gratis-Software gibt, die allerdings aufgrund der Komplexität kaum als Open Source zu finden sein wird. 

Vor- und Nachteile von Open-Source-Lösungen

  • meist gratis
  • schnellere Weiterentwicklung; durch breite Entwicklerbasis
  • Sicherheit: Fehler und Lücken werden schneller gefunden
  • Anpassung an die eigenen Bedürfnisse möglich
  • Unabhängigkeit: keine vertragliche Bindung an Hersteller
  • mangelnder Hersteller-Support, keine Garantien
  • hoher Schulungsaufwand, kommerzielle Produkte sind häufig einfacher zu bedienen
  • unsichere Zukunft, Weiterentwicklung könnte jeder Zeit eingestellt werden

Verbreitete Open Source Anwendungen

Die Qualität von Open Source Anwendungen ist von Bereich zu Bereich unterschiedlich. Während es Anwendungsgebiete gibt, in denen Open Source bereits Standard ist, gibt es noch Anwendungsbereiche, wo es keine passenden Alternativen gibt. Allgemein lässt sich sagen, je verbreiteter ein Open Source Programm ist, desto empfehlenswerter ist die Verwendung. 

  • LibreOffice: Als Alternative zum kostenpflichtigen MS Office gut geeignet. Zwar ist LibreOffice nicht so schick wie die aktuellen Microsoft-Programme, wer aber darauf verzichten kann, kann bedenkenlos zur offenen Alternative greifen. Dateien sind in beide Richtungen weitgehend kompatibel. Ein Word-Dokument kann als in Libre Office-Writer geöffnet und bearbeitet werden. Allerdings kann es vereinzelt zu Formatierungsproblemen kommen. 
  • Mozilla Firefox: Im Bereich der Internet-Browser sind auch die geschlossenen Alternativen (MS Internet Explorer, Google Chrome,…) gratis. Hier fällt die Wahl eher dem persönlichen Geschmack und der gewünschten Erweiterungen (Add-Ons)  
  • Mozilla Thunderbird: Der Mail-Client steht in Konkurrenz zu Programmen wie MS Outlook. Er verfügt über eine Vielzahl an Möglichkeiten, wird allerdings nicht mehr weiterentwickelt. 
  • Linux: Ist eine freie Alternative zu Benutzeroberflächen (allen voran Windows) Während sich die Verbreitung von Linux für Verbraucher (zu Hause oder im Büro) seit Jahren stockt, hat sich Linux im Server- und Netzwerkbereich mittlerweile klar durchgesetzt. Auch im Bereich der IT-Fachkräfte ist Linux weit verbreitet. 
  • Android: Das Open Source Smartphone Betriebssystem von Google ist weit verbreitet und steht in Konkurrenz zu kommerziellen Lösungen wie Apples iOS oder Windows Phone. 
  • Odoo: Dabei handelt es sich um eine Open-Source-Alternative zu SAP. Wie bei allen ERP-Lösungen (Unternehmenssoftware) bedarf es jedoch Fachleuten zur Einführung in den Betrieb. 
  • Typo3: Hierbei handelt es sich um ein Kundenmanagement-Programm (CRM). 
  • Weiters gibt es mittlerweile in beinahe allen Anwendungsbereichen Open-Source-Lösungen. Ob diese im konkreten Fall dann sinnvoll sind, sollte man anhand von Tests und Vergleichen, die im Internet leicht zu finden sind, beurteilen. 

Wo finde ich Open Source Lösungen?

Neben den jeweiligen Seiten der Open Source Gemeinschaften, finden sich beispielweise auf den Homepages der großen deutschen IT-Magazine umfangreiche Software-Bibliotheken samt Tipps & Tricks und Bewertungen;

  • chip.de
  • computerwelt.de
  • heise.de
  • pcwelt.de

Außerdem finden sich auf der Seite der bei der WKO registrierten Open Source Spezialisten sicherlich die passende Hilfe für die Einrichtung komplexer Unternehmenslösungen – wie etwa odoo oder Typo3;

  • opensource.co.at
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