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Spam in Unternehmen wirkungsvoll bekämpfen

Kompakte Security-Infos 

Wussten Sie, dass rund 90% aller E-Mails Spam sind?  Ihre ganz persönliche tägliche Sintflut an Angeboten von Potenzmitteln, Treuhandschaft für die Millionen eines verstorbenen Scheichs, der Doktortitel einer kirgisischen Hochschule usw. gehört auch dazu. 

Woher kommt Spam?

SPAM ist ein Riesengeschäft, das vor allem aus China, Brasilien und aus den USA betrieben wird. Die Finanzierung läuft ähnlich wie bei einem Pyramidenspiel. Ein paar Große werden reich. Viele kleine Spammer versuchen mit Schadsoftware immer neue Computer zu infizieren - also auch Sie - um sie als neuen Wirt für immer mehr SPAM zu benützen. Darum ist SPAM mehr als nur eine lästige Zeiterscheinung. Wenn Sie als Unternehmer - auch unwissentlich - eine SPAM-Schleuder sind, kann es saftige Strafen geben. 

E-Mail-Adressen sind mittlerweile Handelsware wie Kreditkartendaten. Spammer können sie bequem im Millionenpack auf einschlägigen Seiten kaufen. 

Was kann ich dagegen unternehmen?

Präventiv sollte man sich schon vor Beginn des Problems durch Schutz der eigenen E-Mail-Adresse kümmern. Spammer können mich nur dann anschreiben, wenn sie meine E-Mail-Adresse kennen. Diese sollte ich wenn möglich genauso wie mein Geburtsdatum oder meine Kontodaten hüten und diese nicht willkürlich preisgeben. Auf der anderen Seite möchte ich aber, dass meine Kunden und potenziellen Kunden diese kennen, um mit mir Geschäfte zu machen. 

Achten Sie daher gerade bei Ihrer geschäftlichen E-Mail-Adresse, dass diese möglichst nicht maschinenlesbar (als Text) auf Ihrer Webseite steht. Sie können die E-Mail-Adresse auch durch ein Antwortformular oder zeigen diese als Grafik in einer Bilddatei (GIF, JPG) an. Sobald Sie ein @-Zeichen maschinenlesbar auf Ihrer Website platzieren, wird dieser Bereich garantiert in kürzester Zeit von sogenannten SPAM-Robotern im Internet automatisiert eingelesen. 

Trennen Sie daher geschäftliche Dinge von Privatem und generieren Sie sich eine oder mehrere private E-Mail-Adressen für nicht geschäftliche Dinge. Das geht sehr einfach mit einer kostenlosen E-Mail von z.B. Web.de, Google, Hotmail oder GMX. Sie können im Zweifelsfall auch eine sogenannte Wegwerfadresse verwenden, wie z.B. www.nervmich.net welche dann für  24, 48 oder 72 Stunden existiert.  

Spam Filter

Es gibt zwei Möglichkeiten, Spam E-Mails zu filtern: einerseits auf meinem Computer oder Server. Das geschieht in meinem Email-Programm oder mittels Antiviren Software. Andererseits bereits bei meinem Provider. Letzteres hat den Vorteil, dass ich den E-Mail-Müll erst gar nicht erhalte. Viele Anbieter von E-Mail-Adressen bieten Online-Tools an, mit denen man die Sicherheitsstufe einstellen kann. Außerdem ist auch der Provider interessiert, weniger Spam weiterzuleiten, denn das kostet seine Bandbreite, seinen Speicherplatz und damit auch sein Geld. Setzen Sie sich deshalb mit Ihrem Provider in Verbindung und fragen Sie nach einem solchen Tool bzw. erkundigen Sie sich auf der Internetseite des Anbieters.  

Rückantworten bzw. Abbestellen von Werbemails

Viele der Spam Mails bieten auch die Möglichkeit das Mail-Abo bzw. den Newsletter abzubestellen. Sollten Sie das Unternehmen nicht kennen bzw. dort auch nicht aktiv Werbesendungen oder Newsletter bestellt haben, sollten Sie niemals auf Spam Mails antworten.

Damit hätten Sie lediglich Ihre E-Mail-Adresse rückbestätigt und gezeigt, dass es sich um eine aktive E-Mail-Adresse handelt, was wiederum für noch mehr Werbung sorgt.

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