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Servertechnologie: Wie Unternehmen die richtige Wahl treffen

Infos und Tipps 

Ein „Server“ (=eigentlich „Diener“) ist im weitesten Sinne jeder Computer, der „Rechenservices“ für Ihr Unternehmen erbringt. Bei Kleinstbetrieben, die typischerweise auf stand-alone Geräten arbeiten, spricht man hingegen im engeren Sinnen nicht von einer Server-Architektur.

Server speichern und verarbeiten zentral Daten, auf die Ihre Mitarbeiter dann als sogenannte „Clients“ (= „Kunden“) von beliebigen Endgeräten aus zugreifen.

 

Als Betrieb steht man irgendwann vor der Frage:

  • die komplette Architektur auslagern ode
  • den Serverbetrieb mit eigener IT-Mannschaft selbst abwickeln

Beide Szenarien haben ihre Vorteile, beide aber auch Nachteile. Wer an einen IT-Dienstleister auslagert, zahlt ein Wartungsentgelt und erhält dafür zumeist eine hohe Ausfallssicherheit garantiert, die auch vertraglich festgelegt sein sollte.

Greift man auf diese Rechenleistung über das Internet zu, so spricht man heute von Cloud Computing. Dabei mieten sie keinen physischen Server, der in einem Rechenzentrum irgendwo in Ihrem Ort steht. Ihr IT-Dienstleister verteilt diese Aufgaben an virtuelle Server im WWW. Der Vorteil ist, das sie keine Stufenfixkosten haben, wenn Ihr Geschäft wächst oder schrumpft. Anders gesagt: Sie können auch 10% mehr Server mieten. Im anderen Fall müssten sie bei Kapazitätsengpässen die Anmietung/Anschaffung eines kompletten weiteren Servers andenken.
Für den Fall, dass Sie den Serverbetrieb selbst durchführen möchten, haben wir hier ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

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1. Wählen Sie intelligente Server!

Haben Sie die Qual der Wahl beim Kauf Ihres Servers, dann entscheiden Sie sich für einen, der automatisch checkt, ob alles in Ordnung läuft und Ihnen – im Falle einer Beeinträchtigung, einer potenziellen Bedrohung – eine Nachricht sendet. Zum Beispiel dann, wenn irgendwo die Temperatur zu hoch ist, eine Festplatte nicht richtig funktioniert oder sich verabschieden könnte. Schlussendlich ist es immens hilfreich, wenn Sie gewarnt werden, BEVOR etwas wirklich schief läuft.  Das gibt Ihnen die Möglichkeit, rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können, also z. B. Teile zu ersetzen. Sie können damit Störungen und Ausfallszeiten des Servers verhindern, was wiederum wesentlich für Ihr Business ist. Beispiele für "intelligente Maschinen" sind die Server HP ProLiant Generation 8 (Gen8) und der IBM-PureSystems-Serie.  

2. Verwenden Sie inkludierte Server-Management-Tools

Viele Server bieten Ihnen bereits installierte und nützliche Management-Tools an. Mit diesen Programmen können Sie nicht nur die CPU-Leistung (Prozessorauslastung zu einem bestimmten Zeitpunkt) überwachen, sondern z.B. auch die Temperatur der kritischen Komponenten in der Maschine. Nutzen Sie auch die angebotenen Diagnose-Programme. Diese können Ihnen anzeigen, ob Ihre Hardware einwandfrei funktioniert oder sich Komponenten in kritischem Zustand befinden.
Das Kennenlernen der Management-Tools bedeutet natürlich einigen Aufwand, aber es zahlt sich aus. Investieren Sie etwas Zeit. Wenn es wirklich darauf ankommt, helfen Ihnen diese Tools weiter. 

3. Messen Sie den Energieverbrauch Ihrer Server

Energie ist knapp und kostet Geld. Beachten Sie also auch die Energiekosten Ihres Servers. Falls Sie schon einen haben, messen Sie doch den tatsächlichen Energieverbrauch Ihres Servers und gleich auch aller am Strom hängenden Geräte z. B. mit einem Plugwise-System. Dieses System ist einfach zu installieren, gibt Ihnen ein genaues Bild über den Energieverbrauch der angeschlossenen Geräte und entlarvt Stromfresser. Sie können darüber auch die Endgeräte steuern, also einzelne Arbeitsplätze oder gleich eine Abteilung, die gesamte Beleuchtung, aber auch die Klimaanlage. 

4. Ersetzen Sie Ihre Server rechtzeitig

Es klingt widersprüchlich, aber eine der besten Möglichkeiten, mehr aus Ihren Servern zu holen, ist, sie regelmäßig zu ersetzen. Und ja, auch wenn diese noch einwandfrei funktionieren. Ihr erster Gedanke wird nun sein: Das ist Geld-Verschwendung und schlecht für die Umwelt. Dem gegenüber müssen Sie die rasante Entwicklung in der Servertechnologie sehen. Die neue Server-Generation ist einfach viel stärker als die vorige – abgesehen davon kosten die Geräte auch immer weniger.

Überlegen Sie auch die Möglichkeit von „virtuellen Servern“ (Lesen Sie dazu mehr im nächsten Punkt). Damit sparen Sie nämlich wieder Kosten bei der Anschaffung und Wartung - und weniger Server im Unternehmen bedeuten natürlich auch weniger Energieverbraucher.

Eine vierte Ersparnis ergibt sich aus der Tatsache, dass neuer Hardware in der Regel stabiler ist als alte. Das reduziert Ihre Ausfallzeiten und damit wiederum Kosten. 

5. Hinterfragen Sie den Standort Ihres Server

Rechenzentren haben immer schon dafür gesorgt, dass die Bedingungen für die aufgestellten Geräte optimal sind: Die Räumlichkeiten sind perfekt gekühlt und mehrfach gegen Einbrecher gesichert. Spezialisten kümmern sich um Wartung und Updates der Software.

Nutzen Sie doch diese idealen Bedingungen! Es gibt inzwischen viele Anbieter, die online Serverkapazität, also Serverplatz als Cloud Service offerieren. Ein weiterer Vorteil dieser s. g. virtuellen Server: Sie bezahlen nur für so viel Speicherplatz, wie Sie benötigen.   

6. Ziehen Sie jährlich Bilanz

Wenn Ihr Unternehmen wächst, benötigen Sie oft auch neue Anwendungen und müssen dafür neue Server-Hardware anschaffen. Das Problem ist, dass auf dieser neu angeschafften Server-Hardware (ein dedizierter Server in technischer Hinsicht) dann anfangs nur ein geringer Prozentsatz der maximalen Kapazitäten genutzt wird. Je mehr dieser Server Sie anschaffen, desto komplexer und teurer wird es. Daher lohnt es sich, einmal im Jahr die Situation zu analysieren und zu prüfen, ob die Konsolidierung und „Virtualisierung“ Ihrer Server-Hardware nicht eine bessere Lösung für Sie ist, als weitere Server hinzuzufügen. Mit virtualisierten Serverlösungen von spezialisierten IT-Anbietern ersparen Sie sich die teure Anschaffung und Wartung eigener Server-Hardware und können stattdessen für einen monatlichen Fixpreis – je nach Bedarf –  die Server-Ressourcen flexibel erweitern.

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