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Voice-over-IP für Ihr Unternehmen nutzen

Einsatzmöglichkeiten der Internettelefonie 

Viele Unternehmer kennen sicher Skype. Mit dieser Gratisanwendung ist es möglich, von Computer zu Computer weltweit zu telefonieren, Daten auszutauschen oder zu chatten. Und das völlig kostenlos. Doch nicht nur das: Mittels Skype ist es auch möglich, „echte“ Telefonanschlüsse anzurufen – zu minimalen Gebühren. So kostet eine Minute Gespräch von oder nach Asien kaum mehr als 2 Cent pro Minute, bei völlig ordentlicher Gesprächsqualität. Wie geht das, wenn die Mobilfunkanbieter für das gleiche Gespräch zwischen diesen Regionen mehrere Euro verlangen? 

Der Trick liegt darin, dass unsere Gespräche nicht über ein GSM-Handynetz, sondern über das Internet übertragen werden und die dafür anfallenden Übertragungskosten äußerst gering sind. Doch Skype ist nicht die einzige Anwendung. Sie empfiehlt sich ohnedies nicht in sensiblen Bereichen. Denn die geringen Kosten gehen natürlich auf Kosten der Datensicherheit. Anders gesagt: Niemand kann einem garantieren, dass ein Skype-Gespräch abhörsicher ist. Kriminalisten und Geheimdienste weltweit nutzen Skype-Protokolle schon seit langem, um Verbrechern auf die Spur zu kommen. 

Große IT-Dienstleister bieten professionellere Produkte an, wie z.B. LYNC von Microsoft. Hier wird eine gesicherte Umgebung geschaffen, also eine Anmeldung mit Passworten, verschlüsselte Verbindungen etc.

Voice-over-IP ist bloß die zugrundeliegende Technologie. Diese wird von großen Callcentern genutzt. Viele Fluglinien, IT-Konzerne uns andere haben Heerscharen von Mitarbeitern nach Dublin oder Manchester bzw. im englischsprachigen Ausland nach Indien und Südostasien geschickt. Von dort aus wird über VoIP in der jeweiligen Landessprache des Anrufers Hilfe geleistet.

Selbst staatliche Stellen und Ministerien telefonieren schon seit längerem über professionelle VoIP-Anwendungen. 

Was ist also VOIP genau?

VoIP ist das Akronym für Voice-over Internet Protocol. Ganz einfach ausgedrückt geht es darum, Sprache über ein Netzwerk zu übertragen. Damit die Telefonate dann auch klar sind, muss die Sprachübertragung ausfallsfrei sein. Sonst verstehen Sie Ihren Gesprächspartner nicht oder hören ihn nur unterbrochen. Um das zu gewährleisten, werden Sprachpakete in den Netzwerken vorrangig gegenüber „normalen“ Datenpaketen transportiert. Eine Aufgabe, die die Provider mit Technologien wie z.B. Quality of Service lösen.

Der Vorteil dieser Technologie ist evident: Sowohl Daten als auch Sprache können über den gleichen Transportweg geleitet werden. Man benötigt nur mehr ein einziges Netzwerk und muss keine getrennte Verkabelungen betreuen.

Stellen Sie sich die Pakete im Netz wie einen Koffer auf Flugreise vor. Ohne den Barcode auf dem Anhänger wissen die automatischen Systeme nicht, wohin der Koffer muss und woher er kommt. Bei einem einfachen Flug vielleicht nicht so komplex, aber bei mehreren Zwischenstopps schon sehr notwendig. Bei der Telefonie darf natürlich der Koffer nicht in London landen, wenn er nach Paris soll. Das Gespräch wäre unverständlich.

Mit VoIP alleine ist noch nicht alles definiert, damit ein Telefonat übers Internet klappt. Es muss noch bestimmt werden, mit welchen Protokollen die Signalisierung oder der Datentransport technisch zu bewerkstelligen ist, u. a. m. Dazu braucht es Protokolle wie z.B. SIP.

SIP

SIP steht für Session Initiation Protocol. Dieses Protokoll steuert den Verbindungsauf- und -abbau von Multimediadiensten. Wie der Name bereits andeutet, ist SIP für sitzungsorientierte Anwendungen wie z.B. Sprachverbindungen, Instant-Messaging oder Konferenzen geeignet. SIP kümmert sich als Signalisierungsprotokoll, vereinfacht gesagt, um die Kommunikationsmodalitäten. Die Daten selbst werden über andere Protokolle ausgetauscht. Wer diese Details nun wirklich ganz genau kennenlernen möchte, dem sei die Literatur der RTR empfohlen.

Sollten Sie auf eine moderne SIP-Lösung umsteigen wollen, können Sie Ihre bestehenden Geräte meistens weiterhin nutzen. Dabei bauen Sie auf Ihrer bestehenden Telefonanlage auf und erweitern diese um VoIP-Funktionalitäten, die Ihr Provider über eine spezielle Plattform zur Verfügung stellt. 

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