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IT-Sicherheit fängt schon beim Smartphone an!

Die Basis der digitalen Welt sind unsere IT-Systeme, von Smartphone über den PC bis zur Software. Damit Unternehmen erfolgreich sind, ist Sicherheit die Basis. Aber was bedeutet IT-Sicherheit, ist sie auch relevant für kleine Unternehmen? Verena Becker ist verantwortlich für das Projekt it-safe.at in der Wirtschaftskammer. Sie will Unternehmerinnen und Unternehmer dazu motivieren, das Thema IT-Sicherheit aktiv anzugehen. Sie hält im Oktober dazu ein kostenloses Webinar für das WIFI Unternehmerservice. Wir haben ihr vorab ein paar Fragen gestellt.


Warum ist IT-Sicherheit wichtig?

IT-Sicherheit ist ein großes Wort – geht das auch kleine Unternehmen an?

Mit ‚it-safe.at‘ bietet die Wirtschaftskammer Unterstützung an. Was gibt es für Angebote?

Die Checkliste ist eine Form von Mini-Risikoanalyse?

Stichwort Datensicherung: Welche schnellen Tipps gibt es dazu?

Weshalb ist IT-Sicherheit Chefsache?

Stichwort Schutz von wichtigen Daten: Welche wichtigen Ratschläge gibt es?

Wie sieht das mit öffentlichem WLAN aus?

Welche Mindestanforderungen zur Sicherheit sollten EPUs erfüllen?

Was sagen sie jenen, die meinen, mir passiert schon nichts und es gibt nichts zu holen?

Was sind absolute NoGos?


Warum ist IT-Sicherheit wichtig? 

In einer digitalisierten Welt geht es ohne IT nicht mehr. Basis und Grundvoraussetzung für unternehmerischen Erfolg ist, dass es im Unternehmen sichere IT-Systeme gibt. Jeder einzelne im Unternehmen muss Kompetenz im Bereich IT-Sicherheit haben, um kein Sicherheitsrisiko zu sein. 


IT-Sicherheit ist ein großes Wort – geht das auch kleine Unternehmen an?

Sichere IT fängt schon beim Smartphone an. Das reicht von der PIN-Eingabe beim Smartphone, über die Sicherung der Adressen und geht bis zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen oder Patenten. Gerade kleinen Unternehmen fehlen oft die personellen oder finanziellen Ressourcen, um sich intensiv mit dem Thema zu befassen. Dadurch können sie leicht Opfer von Angriffen werden. Hier möchten wir mit Informationen gezielt ansetzen. Es kann natürlich auch sinnvoll sein, sich professionelle Hilfe, zum Beispiel durch einen externen Spezialisten der IT Security Experts Group zu holen. 


Mit ‚it-safe.at‘ bietet die Wirtschaftskammer Unterstützung an. Was gibt es für Angebote?

Die Bundessparte Information und Consulting bietet auf www.it-safe.at kostenlos viele praxisgerechte Informationen. Es gibt dort eine Checkliste und Sicherheitshandbücher. Es wird auch einen Online-Ratgeber und einen Blog zum Thema geben.


Die Checkliste ist eine Form von Mini-Risikoanalyse?

Mit der Checkliste für Ein-Personen-Unternehmen kann festgestellt werden, wie wichtig ITSicherheit für das eigene Unternehmen ist: Was passiert, wenn meine Daten aus dem Smartphone nicht verfügbar sind, wenn meine Adressen verloren sind, ich meine Dokumente nicht mehr öffnen kann? Können durch meine IT-Probleme meine Kunden Schaden nehmen? Wie schaut es mit Passwortsicherheit, Virenschutz und Firewall in meinem Unternehmen aus? 


Stichwort Datensicherung: Welche schnellen Tipps gibt es dazu?

Eine tägliche Sicherung ist empfehlenswert, genauso wichtig ist es, diese auch ausreichend lange, mehr als 2 Monate, aufzubewahren. Grundsätzlich sind Medien wie externe Festplatten, Bandlaufwerke, DVDs, USB-Sticks oder Cloud-Speicher zur Datensicherung geeignet. Es gibt hier leider keine Patentrezepte, das Datensicherungskonzept muss individuell auf den Betrieb abgestimmt sein. Jedenfalls ist aber auf die begrenzte Haltbarkeit der Datenträger zu achten und dass die Speichermedien sicher vor Diebstahl, Feuer und Wasserschäden aufbewahrt werden. Ein Defekt an der Festplatte, ein Virus oder auch bloße Fehlbedienung können Daten mit einem Schlag vernichten. Regelmäßige Sicherung der Daten ist deshalb ein Muss, der Verlust von Geschäftsdaten kann existenzbedrohend sein.


Weshalb ist IT-Sicherheit Chefsache?

Es ist Aufgabe der Unternehmensführung, die Risiken so klein wie möglich zu halten. Es geht um die personellen und finanziellen Ressourcen – mit welchen Investitionen kann ich welchen potentiellen Schaden abwenden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten regelmäßig geschult werden. Wir haben dafür jeweils ein eigenes Sicherheitshandbuch für die Unternehmensführung und für die Mitarbeiter gemacht.


Stichwort Schutz von wichtigen Daten: Welche wichtigen Ratschläge gibt es?

Wir können noch so viele technische Vorkehrungen treffen, der Faktor Mensch ist ganz wesentlich. Passwörter mit einem post-it auf dem Bildschirm angebracht, machen alles zunichte. Auch ein einzelnes Passwort für alle Anwendungen stellt ein großes Risiko dar. Bei IT-Sicherheit müssen wir einen Ausgleich zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit schaffen.


Wie sieht das mit öffentlichem WLAN aus?

Öffentliches WLAN, wie in Einkaufszentren oder Cafés kann leicht ausspioniert werden und ist deshalb ohne weitere Absicherung für geschäftliche Tätigkeiten und Online-Banking tabu.


Welche Mindestanforderungen zur Sicherheit sollten EPUs erfüllen?

Datensicherung, Firewall, Virenschutz, und Software- Aktualisierungen müssen jedenfalls gemacht werden. Bei allem ist auf Regelmäßigkeit und Kontrolle zu achten. 


Was sagen sie jenen, die meinen, mir passiert schon nichts und es gibt nichts zu holen?

Sobald man im Geschäftsleben erfolgreich ist, gibt es auch Daten, die für andere interessant sein können. Wer kann schon ausschließen, dass das Notebook gestohlen wird oder das Handy vergessen wird? Besonders betroffen sind KMU derzeit von Erpressertrojanern. Durch das Öffnen des Anhangs derartiger E-Mails werden alle Daten am Rechner verschlüsselt. Nach Zahlung eines Lösegelds wird die Entschlüsselung versprochen.


Was sind absolute NoGos?

In E-Mails Anhänge von unbekannten Absendern zu öffnen, dubiose Internetseiten mit dem Berufsgerät anzusurfen oder unbekannte USB-Sticks an den Büro-Rechner anzustecken. Tablets und Notebooks sollten nie unbeaufsichtigt liegengelassen werden.


Kurzbiografie Verena Becker

Mag. Verena Becker, BSc (WU) hat Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre studiert und ist nach Gerichtsjahr und anwaltlicher Praxis in die Wirtschaftskammer Österreich eingetreten. Sie war über 10 Jahre in verschiedenen Fachverbänden in der Bundessparte Handel tätig. Sie ist in der Bundessparte Information und Consulting für das Projekt it-safe verantwortlich. Vor allem kleinen und mittleren Unternehmen will man damit durch gezielte Information kostenlose Unterstützung für die Verbesserung der IT-Sicherheit bieten. Mag. Becker unterrichtete an Berufsschulen und ist ausgebildete Wirtschaftstrainerin.


Service

Mit der Aktion „it-safe.at“ bietet die Bundessparte Information und Consulting in der WKÖ vor allem kleinen Unternehmen Hilfestellung. Gezielte Informationen und Praxistipps zum Thema IT-Sicherheit gibt es auf der Website der Bundessparte Information und Consulting www.it-safe.at. Externe Hilfe findet man auch bei der IT Security Experts Group. Diese ist beim FV UBIT eingerichtet und ist die Interessensvertretung von knapp 200 professionell tätigen IT-Sicherheitsexperten. Fachbetriebe findet man unter: http://firmena-z.wko.at/ubit/Default.aspx oder unter office@itsecurityexperts.at.


WIFI Unternehmerservice

Das WIFI Unternehmerservice der Wirtschaftskammer Österreich hat die Unternehmerin und den Unternehmer im Fokus. Mit Interaktiven Expertengesprächen (Webinare) geht das WIFI Unternehmerservice einen neuen Weg, mit dem Ziel die Unternehmerkompetenzen zu erweitern.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unternehmerservice@wko.at

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