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Sechs Erfolgsfaktoren, wie Innovation gelingen kann

Innovation aktiv gestalten

Innovation ist zum zentralen Thema für jede Organisation geworden. In einer Zeit stetigen Wandels ist nicht Größe das relevante Kriterium für die Stärke eines Unternehmens, sondern Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Rahmenbedingungen. Nur Unternehmen, die sich fortwährend infrage stellen, bleiben stabil. Führungskräfte stehen heute vor der Wahl, entweder auf Veränderungen zu reagieren oder aber den Wandel selbst aktiv zu gestalten. Was ist für erfolgreiche Innovation erforderlich? Wie kann ein Führen von und für Innovation gelingen? Beim Hernstein Expertentag haben wir sechs Erfolgsfaktoren identifiziert, die eine Führungskraft aktiv mitgestalten kann.

1. Strategie und Struktur

Der Weg der Veränderung muss bewusst beschritten werden und erfordert einen ganzheitlichen Ansatz. Dazu sind eine starke Vision und eine explizite Strategie sowie das sichtbare Engagement des höheren Managements nötig. Ebenso wie klare und transparente Strukturen, die Freiraum und Spielwiesen für Kreativität schaffen. Wer die Ideen nach welchen Entscheidungskriterien selektiert, muss vorab geklärt sein. Denn es ist illusorisch zu glauben, dass Innovation neben dem Alltagsgeschäft gelingen kann.

2. Trial and Error

Fehlermachen hilft und treibt Innovation voran, wenn aus den Fehlern gelernt wird und diese sogar belohnt werden. Rückschläge werden gerade in Industrieunternehmen als notwendige Entwicklungsschritte hin zu neuen Produkten betrachtet. Risikofreude, gelebte Fehlertoleranz und kritische Reflexion sind ausdrücklich erwünscht.

3. „Viele Köpfe haben viele Ideen“

Innovation lebt von der Meinungsvielfalt und Differenz. Viele Problemlösungen stammen von fachfremden Personen, die mit ganz anderen Fragestellungen an eine Aufgabe herangehen. Open-Innovation-Plattformen wie Innocentive zeigen beeindruckend auf, wie durch Crowdsourcing kreative Lösungen entstehen. 
Die Herausforderung für Führungskräfte besteht darin, ein Team unterschiedlicher Charaktere zusammenzustellen, und jede/-n Einzelne/-n in seiner/ihrer Diversität zu stärken. Jede/-r ist gefordert und wird gefördert. Weiterbildung und Austausch bringen frischen Wind in Unternehmen, das Durchbrechen des Lagerdenkens führt zu neuen Ideen und Impulsen.

4. Maßanzug statt Konfektionsware

Viele gute Ideen können zumindest im Kern auch auf andere Unternehmen übertragen werden. Jedoch immer verbunden mit einer genauen Prüfung, ob die Neuerung mit der eigenen Unternehmenskultur und dem eigenen Geschäftsmodell im Einklang steht. Statt Dinge einfach nur nachzuahmen, ist es besser, zu überlegen, was man an deren Stelle besser machen kann.

5. „People don't resist change. They resist being changed.“

Jede/-r weiß, wie schwer es ist, die eigenen Verhaltensweisen oder Gewohnheiten zu ändern. Umso anstrengender sind Verhaltensänderungen in komplexen Unternehmen. Veränderungen verunsichern und bringen oft Unruhe. Bei vielen Menschen löst Veränderung Angst und Stress aus, was zu Blockaden führt, die keine Energie mehr für Kreativität und Entfaltung lassen. Das Zitat von Peter Senge weist auf die hohe Bedeutung des Einbindens von Mitarbeitern/-innen hin. Wer den Sinn und das Ziel kennt, erbringt gerne exzellente Leistungen.

6. Von Best Practice zu Leading Practice

Wie schafft man den Schritt von Best hin zu Leading? Das gelingt, wenn Herausforderungen und Lösungen bereits antizipiert werden, während dem/der Kunden/-in das Problem noch gar nicht bewusst ist. Kundennähe schafft wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung von Produkten, die oft mit minimalem Aufwand maximale Wirkung erzeugen.

Mit seinen Impulsvorträgen und Workshops stand der diesjährige Hernstein Expertentag Ende Mai ganz im Zeichen von Innovation und Führung. Mit Bettina von Stamm, Cornelia Schöberl-Floimayr und Andreas Pfeiffer konnten drei renommierte Innovationsexperten/-innen als Referenten/-innen gewonnen werden, die wertvolles Wissen aus Theorie und Praxis einbrachten.

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