th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

KURZARBEIT: Update Antragsstellung Phase 4

Sonderfreistellung für Schwangere per Verordnung bis 30.6.2021 verlängert 

Risikofreistellung per Verordnung bis 31. Mai 2021 verlängert

Sonderfreistellung für Schwangere per Verordnung bis 30.6.2021 verlängert

 Die Regelung des § 3a MSchG wird bis 30.6.2021 verlängert und tritt danach automatisch außer Kraft (BGBl. I Nr. 44/2021). Anträge auf Erstattung können auch danach unter Einhaltung der vorgesehen Frist beim zuständigen Krankenversicherungsträger gestellt werden.

Risikofreistellung per Verordnung bis 31. Mai 2021 verlängert

Durch die am 26. März 2021 veröffentlichte Verordnung 127/2021 wurden die Bestimmung für die "Risikofreistellung" gemäß § 735 ASVG um weitere zwei Monate bis vorläufig 31. Mai 2021 verlängert. » Detailinformationen zur Rückerstattung der Entgeltfortzahlung durch die ÖGK

 

KURZARBEIT: Update Antragsstellung Phase 4

Die  Kurzarbeitsphase 4 geht von 1.4. – 30.6.2021.  

Für Phase 4 kann auf Basis des aktuellen Wissensstandes nachstehend ein Update mit den wichtigsten Detailinformationen für Phase 4 gegeben werden: 

Zeitplan/Fristen Antragsstellung:

Für die Einbringung von Begehren für Phase 4 sind noch einige technische Anpassungen im IT-System des AMS erforderlich. Für die Antragsstellung gelten im Wesentlichen folgende Fristen: 

  • Die Antragsstellung für Phase 4 wird daher erst ab Dienstag, 6. April 2021 (Oster-Dienstag) möglich sein.
  • Kurzarbeitsbegehren mit Beginn ab 1. April 2021 können in weiterer Folge rückwirkend bis spätestens 5. Mai 2021 beim AMS eingebracht werden.
  • Ab 6. Mai 2021 ist eine Einbringung nur mehr vor Beginn der Kurzarbeit möglich.
  • Ausgenommen sind Kurzarbeitsbegehren für Betriebe die von behördlichen Schließungen betroffen sind, für diese Betriebe wird weiterhin eine rückwirkende Antragsstellung bis maximal 2 Wochen nach Beginn der Kurzarbeit möglich sein.

Am Antragsprozedere (über das eAMS-Konto) ändert sich nichts. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Antragsstellung die neuen Formulare für Phase 4 verwenden und insbesondere folgende Fehler vermeiden:

  • Sind die Unterlagen (Begehren sowie SPV inkl. Beilage 1 und gegebenenfalls Beilage 2) vollständig ausgefüllt und unterschrieben?
  • Bei einer Einzelvereinbarung zusätzlich von allen MitarbeiterInnen, bei einer Betriebsratsvereinbarung zusätzlich auch vom Betriebsrat unterfertigen
  • Stimmt das AMS-Begehren inhaltlich mit der Sozialpartnervereinbarung überein?
  • Übermittlung des AMS-Begehrens und der SPV in einer eAMS Nachricht
Sozialpartner-Vereinbarung NEU (SPV)

Die neue SPV Version 9.0 (die Beilage 1 und Beilage 2 ist nur erforderlich bei mehr als 70 % Ausfall der Arbeitszeit) ist bereits auf unserer Corona-Kurzarbeits-Webseite verfügbar und ist gemeinsam mit dem AMS-Begehren per eAMS zu übermitteln.

Es ist keine direkte Unterschrift/Zustimmung der Sozialpartner einzuholen. Gemäß dem Richtlinien-Entwurf wird voraussichtlich die verpflichtende schriftliche Steuerberater-/Wirtschaftstreuhänder-/Bilanzbuchhalter-Bestätigungen auch weiterhin für von behördlichen Schließungen betroffene Betrieben entfallen.

Schulungskostenbeihilfe für Beschäftigte in Kurzarbeit (SfK)

Die Beantragung für die Förderung der Weiterbildung während der Kurzarbeit erfolgt mittels eigenem Begehren. Die Begehrensstellung (inkl. Kursangebot) ist per eAMS-Konto frühestens möglich, wenn Sie eine Projektnummer für die Kurzarbeit Phase 4 erhalten haben. 

Strategische Planung – Behaltefrist – erforderliche Restrukturierungmaßnahmen

In manchen Branchen sind aufgrund der Corona-Pandemie Personal-Restrukturierungsmaßnamen unvermeidbar. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass (ausgenommen einiger Saison-Branchen) die Kündigungsfristen für Arbeiter voraussichtlich ab 1. Juli 2021 an die für Angestellte geltenden Kündigungsfristen angepasst werden.  

Für Kurzarbeitsbegehren mit einer Laufzeit von 1.4. bis 30.6.2021 sind daher nicht nur die Aufrechterhaltung des Beschäftigungsstandes und die Behaltefrist zu beachten, sondern für Kündigungen ab 1. Juli 2021 allenfalls geltenden deutlich längeren Kündigungsfristen/geänderte Kündigungstermine zu berücksichtigen bzw. einzuplanen.

Laufende Neuerungen zur Phase 4 werden auf den Webseite der WK und des AMS veröffentlicht:

WK-Webseite Corona Kurzarbeit

AMS-Webseite Corona-Kurzarbeit 

Qualifizierung während Kurzarbeit Phase 4

Die Zeit der Krise bietet sich an, sie für Qualifizierungsmaßnahmen zu nutzen – gerade auch für Betriebe, die Mitarbeiter in Kurzarbeit haben. Denn Fortbildungen sind für diese derzeit besonders günstig. Seit Oktober 2020 gibt es in der Corona-Kurzarbeit die Möglichkeit, Aus- und Weiterbildungen, die während der Ausfallstunden erfolgen, vom AMS gefördert zu erhalten. Eine äußerst sinnvolle und attraktive Möglichkeit für die Beschäftigen und Arbeitgeber, die freie Zeit für ein gelungenes Durchstarten nach der Krise zu nutzen. Der Arbeitgeber erhält die während der Weiterbildung anfallenden Personalkosten über die Kurzarbeitsbeihilfe gefördert, der Arbeitnehmer erhält die Zeit im Rahmen der Nettoersatzrate bezahlt. Die Ausbildungskosten fördert das AMS zusätzlich zu 60 %, den Rest übernimmt das Unternehmen.

Mehrere tausend Arbeitnehmer profitierten seit Herbst 2020 bereits von dem Angebot des AMS. Damit die Zahl noch weiter steigt, bieten Bildungsträger wie zum Beispiel das WIFI interessierten Unternehmen maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote an.